Ringelblumen – Rosen PflegeCreme

Salbenrühren ist eine megaschöne Tätigkeit, es entspannt mich total. Das Rühren gegen Ende ist pure Medidation. Was die Zutaten angeht, hatte ich Lust auf Rosen und Ringelblumen. Ich hab noch Hydrolate übrig und diese bieten sich wunderbar an um in Cremes weiterverarbeitet zu werden. Ringelblumenöl, habe ich keines mehr, deshalb hab ich aus getrockneten Blüten einen Warmauszug hergestellt. Geht easy und flott. Die Creme darf meine Hände jetzt duftend und beschützend durch die Coronazeit begleiten.

Die Zutaten für die Ringelblumen – Rosen Pflegecreme

Zutaten: (3x 50ml Dosen)

120ml Distelöl (oder: Sonnenblume, Olive, Mandel etc..) 1 Handvoll Ringelblumenblüten 1 Handvoll Rosenblüten 50ml Rosenhydrolat 10g Lanolin 15g Bienenwachs Ein paar Tropfen ätherisches Öl (zB: Rose, Jasmin, etc)

Außerdem brauchst du einen Topf für das Wasserbad, zwei leere Marmeladengläser, eine Schüssel, ein Baumwolltuch oder ein sehr feinmaschiges Sieb, leere Döschen oder kleine Schraubgläser zum Abfüllen der Creme, einen Holz-, Plastik- oder Glasstab zum Umrühren und ca 2 Stunden Zeit 🙂

Das Hydrolat hab ich vor Wochen selber gemacht – wie das geht, zeig ich dir hier: Rosenwasser Du kannst natürlich auch ein gekauftes Hydrolat verwenden.

Die einzelnen Schritte:

Zuerst mache ich einen Warmauszug aus den Blüten und dem Öl. Wenn du Blütenöle aus einem Ansatz hast, kannst du sie natürlich für die Salbe verwenden. Ich hab leider keine mehr übrig und deshalb greif ich zur schnellen und unkomplizierten Methode des Warmauszugs. Der Nachteil ist, dass gewisse hitzeempfindliche Stoffe nicht erhalten bleiben. Um den Warmauszug herzustellen, setze ich ein Wasserbad auf. Dann kommt das Schälchen mit dem Öl und den Blüten hinein und ich lasse das Ganze mindestens 30 Minuten ausziehen.

Dann filtere ich den Ölauszug durch ein Baumwolltuch. Du kannst auch ein sehr feines Sieb dafür verwenden.

Das warme Öl gebe ich in ein Schraubglas. Jetzt kommt das Bienenwachs und das Lanolin dazu. Das Lanolin dient als Emulgator, sonst würde sich das wässrige Hydrolat später nicht mit dem Öl verbinden.

Dieses Glas stelle ich wieder ins Wasserbad. In ein zweites Glas kommt das Hydrolat, am besten mit Deckel drauf, damit sich die ätherischen Öle nicht verflüchtigen. Das Hydrolat muss nicht die ganze Zeit über mit im Wasserbad bleiben – es soll einfach nur warm werden.

Sobald das Bienewachs und das Lanolin komplett im Öl aufgelöst ist, kannst du die Gläser rausnehmen und das Hydrolat dazu leeren.

Jetzt beginnt die Phase des Rührens. Nicht umsonst redet man von Salbenrühren 🙂 Es dauert eine Weile, bis deine Salbe beginnt sich zu verbinden und milchig zu werden. Ich gebe immer ein kühles Geschirrtuch um das Glas – so kann ich es besser halten und es kühlt ein wenig flotter ab. Manche stellen das Glas in ein kaltes Wassserbad – das geht natürlich viel schneller. Ich mag das langsame Abkühlen der Salbe allerdings sehr gerne, es hat etwas Medidatives für mich.

Wenn deine Salbe beginnt milchig zu werden, kannst du nach Belieben ätherische Öle hinzufügen. Ein paar Tropfen reichen. Ich hatte leider kein Rosenöl und anstelle ein paar Tropfen Jasmin und Patchouli dazu gegeben.

Fülle dann die Salbe in saubere Döschen ab. Die angegebene Menge reicht für 3 Dosen zu je 50ml.

Ich bewahre die Creme im Kühlschrank auf. Das muss nicht sein, es reicht auch ein kühler, dunkler Ort. Die Salben halten sich so mindestens ein halbes Jahr, meistens wesentlich länger. Viel Freude dabei ❤

Die fertige Ringelblumen/Rosen Pflegecreme.

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