Das Fünffingerkraut / Potentilla reptans

Das Fünffingerkraut / Potentilla reptans

Fast magisch zieht es mich zu dieser winzig, unscheinbaren Pflanze momentan hin. Hattest du das auch schonmal, dass eine Pflanze dich ganz stark anspricht? Gehe dem nach, denn die Pflanze kann mit ziemlicher Sicherheit momentan etwas in dir heilen. Die Anwendungsmöglichkeiten müssen nicht unbedingt immer Sinn ergeben, denn eines ist klar: kein Mensch, kein Buch, kein Lexikon weiß alles über eine Pflanze. Wichtig ist natürlich, dass sie nicht giftig ist. Solltest du dich zu einer Giftpflanze stark hingezogen fühlen, dann nimm sie in homöopathischen Dosen ein. Beginne erst mit sehr niedrigen Potenzen und schau, was sich in dir tut. Das ist nur eine Option, ich will hier keine Freigabe für alle Pflanzen, sei es als Homöopathikum oder schon gar nicht in ihrer Reinform geben, denn vieles wird nicht vertragen und oder tödlich giftig! Du machst diese Experimente also immer auf Risiko, dessen musst du dir bewusst sein.

Das Fünffingerkraut / Potentilla reptans

Zurück zum Fünffingerkraut: Es gehört zur Familie der Rosengewächse und ist reich an Gerbstoffen. (Das ist eine Eigenart der Rosengewächse.) Es kann sich positiv auf den Magen- und Darmtrakt auswirken, wirkt entzündungshemmend, zusammenziehend und wundheilend. Auch die Wurzel des Krauts kann verwendet werden, bei krampfartigen Beschwerden, entweder als Tee oder zerkleinert und erwärmt, direkt auf den betroffenen Bereich aufgelegt. Ich habe heute das Kraut gesammelt, weil es in meine ganz persönliche Diabetes-Teemischung kommt, zusammen mit Heidelbeerblättern, Bach-Nelkenwurzkraut und jungen Blättern der Eberesche. Hui, ich freu mich schon sehr, wenn alles getrocknet ist und ich mit dem Tee beginnen kann! Die Bauchspeicheldrüse, die bei Diabetes Typ 1 stark angegriffen ist aufgrund von uralten Entzündungen gehört natürlich auch mit zum Magen- Darmtrakt. Ich bin gespannt, es ist eine sehr intuitive Anwendung, die ich hier (wieder mal) starte, doch genau das liebe ich so sehr an der Natur und den Pflanzen – sie leiten mich immer wieder neu, sie zeigen mir immer wieder neue Möglichkeiten für mein Leben und sie geben mir immer (!) Hoffnung.

Unterschiede – von links nach rechts: Erdbeerblätter, Frauenmantel und Fünffingerkraut

Auf dem Bild, dass du oben siehst, wächst neben dem Fünffingerkraut (das in der Mitte in Massen) ein Frauenmantel und die Erdbeere. Auf den ersten Blick sehen sich alle ein wenig ähnlich. Das Erdbeerblatt hat 3 Teile und der Frauenmantel hat meist mindestens sieben Wölbungen im Blatt. Eine Verwechslung wäre in diesem Fall mit den beiden Pflanzen nicht tragisch, da sie alle drei genießbar sind. Jedoch haben sie unterschiedliche Heilwirkungen. Sie gehören übrigens alle drei zu den Rosengewächsen ❤

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