Der Spitzwegerich / Plantago lanceolata

Der Spitzwegerich / Plantago lanceolata

Der Spitzwegerich ist ein wahrer Menschenfreund. Generell die Wegeriche (auch der Breitwegerich) sind uns sehr zugetan. Sie besitzen zahlreiche Heilwirkungen und wachsen nahezu überall. Der Spitzwegerich gehört zur Familie der Wegerichgewächse. Bereits im frühen Frühjahr, lassen sich die ersten Blätter sammeln.

Junge Blätter Ende Februar

Er enthält neben Gerbstoffen und Saponinen auch Kieselsäure und Aucupin. Letzteres wirkt wie ein sanftes Antibiotikum – allerdings nur im frischen Zustand, denn beim Trocknen oder Erhitzen verflüchtigt es sich. Der Spitzwegerich ist ein tolles Hustenmittel für Kinder und Erwachsene. Ich mache gern einen Hustensirup aus ihm. Dafür fülle ich die zerkleinerte Pflanze in ein Schraubglas, dann gebe ich Ahornsirup drauf – das letzte Viertel fülle ich mit Alkohol (Korn 38%). Das Glas kommt dann für drei Wochen an die Sonne, danach fülle ich den Sirup in Braunglasfläschchen und lagere ihn dunkel und kühl. Nach Anbruch sollte er im Kühlschrank lagern.

Der frische Spitzwegerich ist auch ein toller Wundheiler und kann direkt auf die Wunde gelegt werden, sollte man sich im Wald mal aufschürfen. Auch bei Insektenstichen lindert der Wegerich. In der Wildkräuterküche findet er ebenfalls Verwendung: in Suppen, Salaten und Smoothies.

Du kannst die Pflanze das ganze Jahr über Sammeln – du erkennst ihn an den schmalen Blättern, die die typischen drei Linien parallel verlaufend haben. Eine toller Wegbegleiter – der Wegerich ❤

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