Auf der Suche nach Verbündeten

Der Beifuss in Blüte

Ein Gedanke, der mich sehr beschäftigt ist der, der Pflanzenverbündeten. Immer mehr komme ich zu dem Schluss, dass ich nicht sehr viele Pflanzen brauche um mich gut zu fühlen und den Grundstock meiner Gesundheit zu erhalten. Interessant ist auch, dass der Gedanke bei vielen Kräuterkundigen in der Vergangenheit bereits präsent war. Ich merke oft sehr stark, dass es mich zu gewissen Pflanzen hinzieht. Diese Pflanzen lassen etwas in mir anklingen – sie lassen etwas ertönen.

Manche Pflanzen finde ich interessant und bin vom Verstand her fasziniert, was sie doch alles bewirken können. Bei anderen Pflanzen wiederum ist es anders: Ein tiefes Gefühl der Hingabe und Verbundenheit, der Faszination und Liebe erfüllt mich bei ihrem Anblick und ihrem Duft.

Für mich bedeutet das, mich auf den Weg einer langen und spannenden Reise zu begeben – eine Reise auf der Suche nach meinen Verbündeten. Sie begleiten mich ein Leben lang und rücken für mich vieles zurecht.

Wie ist das bei dir? Hast du dir schon einmal darüber Gedanken gemacht? Hast du auch das Gefühl, dass du gewisse Pflanzen hast die fast alles für dich wieder gut machen? Zu welchen Pflanzen fühlst du dich hingezogen?

3 Kommentare zu „Auf der Suche nach Verbündeten“

  1. Für mich ist die Eiche eine magische Pflanze. Ich liebe die alte Eiche die an Feld Rand steht. Dort habe ich auch unsere Coco begraben. Sie war immer mit mir dort und ist dort wieder zum Baby geworden. So lieb hat sie dort immer gespielt ❤️ ich vermisse sie sehr. Sie, war immer mit im Wald beim Kräutersammeln.
    Das Leberblümchen ist auch wichtige Pflanze für mich. Mit dem Leberblümchen hat bei mir alles begonnen. Auch wenn man oft liest dass es für die Leber keine Heilwirkungen hat, bin ich da anderer Meinung. Ein Freund von mir hatte sehr starke Leberprobleme. Bei einem Waldspaziergang stach mir das Leberblümchen ins Auge. Ich hatte mich voher noch nie so richtig mit Heilkräutern beschäftigt. Ich wusste ein paar Dinge von meiner Oma aber alles unbekannte war für mich einfach nur eine Blume. Daheim suchte ich was ich da eigentlich in Wald gesehen habe und las einiges über das Leberblümchen. Dass die reizenden Alkanoide beim trocken verloren gehen und man es dann verwenden kann. Ich machte aus den getrockneten Leberblümchen eine Tinktur. Ich stellte diese jeden Abend in die untergehende Sonne und auch zwischendurch in eine Waldquelle. Dieser Freund war begeistert von der Wirkung. Er sagte er kann es nicht in Worte fassen welche Gefühle es in ihm auslöst wenn er die Tinktur nimmt. Es ging ihm wirklich besser 😊
    Das Johanniskraut ist auch etwas Besonderes für mich. Ich habe sehr im Winter zu kämpfen. Mir fehlt im Sommer schon manchmal das Vitamin D aber im Winter ist es besonders schlimm. Hat vermutlich auch mit meiner Hashimoto Erkrankung zu tun. Da ist das Johanniskraut wirklich ein super Helfer um die Wintertrübheit zu verblassen 😊

    Gefällt 1 Person

    1. Danke Michi für deinen Kommentar ❤️. Das sind so schöne und verbindende Erlebnisse. Ich find das auch so spannend, wie manche Pflanzen durch trocknen ihre Giftigkeit verlieren. Früher war man da nicht so ausgrenzend, was „gute und böse Pflanzen“ angeht 🌿.
      Ganz liebe Grüße an euch 🌞🌳

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