wer bin ich?

Manchmal bin ich voller Hoffnung. Ich bin eine Kämpferin.

Ich bin zu den Kräutern gekommen, weil ich den unerschütterlichen Glauben an Heilung in mir trage. Ich wollte immer diejenige sein, die sich irgendwann hinstellt und sagt: Schauts her! Ich hab mich so, oder so, oder so geheilt! Ihr könnt das auch! Glaubt daran. Fangt an zu suchen, in euch zu gehen und zu lauschen.

Was passierte über die Jahre? Was meine beiden schlimmsten Krankheiten angeht: Nichts.

Der Diabetes Typ1 ist sichtlich unbeeindruckt von meinen Experimenten. Und die Migräne? Die dachte sich: Hey, wenn du mich noch länger ärgerst, änder ich meinen Namen von Episodisch in Chronisch um. Basta. Du kannst mich mal mit deinen Kräutern!

So schauts aus. Und da ist dann noch der liebe Gott, dem ich oft schon schwere Vorwürfe machte, um ihn dann doch wieder reumütig anzuflehen. Keine Ahnung, was sein Plan ist.

Was will ich mir und dir jetzt erzählen? Ich weiß es nicht. Ich hab einfach das Bedürfniss zu Schreiben. Das tut meiner Seele gut.

Doch halt! Mir fällt grad ein, ich will dir mit der Geschichte doch was erzählen: Gib nicht auf! Damit meine ich nicht nur dich selbst, sondern auch deinen Glauben und deine Träume. Ich bin tief berührt von der Pflanzenwelt, und dem, was sie in uns Menschen verändern kann. Ich bin ihr nicht böse, dass sie diese beiden belastenden Krankheiten nicht wegzaubern kann. Ich glaube trotzdem an sie. Unerschütterlich.

Deshalb mach ich weiter. Deshalb gebe ich Kurse.

Vielleicht bist auch du deshalb hier gelandet und liest gerade diese Zeilen <3

2 Gedanken zu „wer bin ich?“

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