Räuchern an Samhain
Samhain ist ein altes keltisches Fest, das den Übergang vom Herbst zum Winter markiert und traditionell in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November gefeiert wird. Es gilt als eine Zeit, in der die Schleier zwischen den Welten besonders dünn sind, sodass man leichter mit den Ahnen und der geistigen Welt in Verbindung treten kann. Aus diesem Grund wird Samhain oft als „keltisches Neujahrsfest“ betrachtet, das eine Phase des Rückblicks und der inneren Einkehr einläutet. Wir kennen dieses (Toten)Fest als Allerheiligen. Die christliche Kirche hat es, wie fast alle anderen Jahreskreisfeste auch, übernommen.
Das Räuchern spielt dabei eine zentrale Rolle. Mit speziellen Kräutern und Harzen, wie Beifuß, Wacholder oder Salbei, schafft man durch den Rauch eine Atmosphäre, die Reinigung, Schutz und Verbindung zu den Ahnen ermöglicht. Der Rauch trägt symbolisch auch alte Energien fort und öffnet den Raum für neue Inspiration und Klarheit für die kommende dunkle Jahreszeit.
Räuchermischung aus heimischen Pflanzen
Das Räuchern mit heimischen Pflanzen verbindet uns tief mit unseren Wurzeln. Unser Gehirn reagiert auf Gerüche sofort und ohne Filter. Wir können uns so leichter anbinden an die Ahnen und unseren Urgrund. Heimische Pflanzen werden seit Jahrtausenden in unserem Kulturkreis verräuchert. Die Pflanzen die hier wachsen, wo auch wir leben, haben die gleichen Bedingungen und Schwingungsfrequenzen, daher kann unser System leichter mit ihnen in Resonanz gehen, als mit exotischen Pflanzen und Harzen.

Für die Räucherung zu Samhain brauchst du:
- 1 Teil Beifußblüten
- 1 Teil Nelkenwurz Wurzel
- 1 Teil Wacholderbeeren
- 1/2 Teil Fichtenharz


