Die Hexensalbe – Eine Hommage an das alte Wissen der Frauen

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Das alte Wissen der Frauen und die Hexensalbe

Viel Faszination steckt in der Magie und dem Zauber des alten Hexenwissens. Schon immer wollte ich einen Blick werfen, ins scheinbar Unsichtbare und Verborgene. Nirgendswo ist das Wissen so tiefgreifend spürbar, wie in der Kräuterkunde vergangener Tage. Es ist wie ein kurzes Händeschütteln mit unseren Ahnen…

Eines der großen Mysterien ist die Hexensalbe, auch Flugsalbe genannt. Hunderte Rezeptvermutungen existieren, manche muten wild an, mit Zutaten wie Schierling, Tollkirsche, Bilsenkraut und Opium. Wer die Bücher von Christian Rätsch kennt weiß – es ging immer um die Balance der unterschiedlichen Stoffe. Für uns heute nicht mehr nachvollziehbar, sind Dosen und Gebrauch. Dieses Wissen ist verschwunden, zusammen mit den Frauen, die es beherbergten.

Schon lange wollte ich mich an einem „verträglichen“ Pendant versuchen, eine Salbe die keinen Schaden anrichtet und trotzdem das alte Wissen der „Hexen“ ehrt und im Grundaufbau ähnlich balanciert ist. So ist heute meine Hexensalbe mit einem Ritual entstanden.

Wichtig!! Dieser Beitrag soll nicht zu wilden Rezepturen anregen! Nachtschattengewächse, wie der Bittersüße Nachtschatten gehören zu den Giftpflanzen! Für Kinder, Schwangere und Stillende ist diese Salbe nicht geeignet!

In meiner Hexensalbe ist:

  • 70ml Rosenöl
  • 2 El Klatschmohnblüten
  • 1 Stange Ceylon Zimt
  • 1 Tl Safran
  • 1 El Weihrauch
  • 1 Tl Blätter vom Bittersüßen Nachtschatten (Achtung: Giftpflanze!)
  • 7g Bienenwachs

Gewürze, Weihrauch und Pflanzen werden gut zerkleinert über mehrere Stunden im Rosenöl ausgezogen. Danach wird der Ölauszug gefiltert und mit dem Bienenwachs zur Salbe verarbeitet.

Wirkung der einzelnen Pflanzen:

Der Bittersüße Nachtschatten ist innerlich stark giftig! In Salben kann er Juckreiz lindern und bei Hautproblemen unterstützen. Klatschmohn wirkt entspannend. Zimt wirkt durchblutungsfördernd. Safran wirkt zellerneuernd. Weihrauch wirkt antiseptisch und antirheumatisch. Rose und Mandelöl pflegen und wirken entzündungshemmend.

Nur in kleinen Mengen an kleinen Stellen auftragen! Eignet sich auch symbolisch für den Altar für Ahnenrituale.


Im Oktober startet die Räucherausbildung „Im Rauch der Holle“

Über mich

Hi – schön, dass du da bist!

Mein Name ist Nadine Bachler und ich lebe mit meinen Kindern in Innsbruck / Tirol. Als Dipl. Wildkräuterpädagogin habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, die spannende Welt der Wildpflanzen den Menschen näher zu bringen. Ich orientiere mich an verschiedensten Lehrmeistern, wie Hildegard v. Bingen, Edward Bach, Maria Treben, Dr. Phil. Wolf Dieter Storl, neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und meinen eigenen, langjährigen Erfahrungen in der Natur.

Es ist eine so große Freude, diese Schätze näher zu bringen und zu zeigen, wie einfach es ist sich an der Naturapotheke, der Pflanzenwelt und dem Wesen Wald zu erfreuen. Ich biete Kräutertouren, Workshops, Kräuterberatungen und eine Ausbildung zum Kräuterkundigen vor Ort in Innsbruck / Tirol und Online an.

Ich freue mich auf deine Anfrage!

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