Die Mistel in der Rauhnachtszeit

Zwischen den Welten – zwischen den Jahren – die Mistel ist eine der kraftvollsten Pflanzen zur Weihnachtszeit und in den Rauhnächten. Sie ist nicht an weltliche Gesetze gebunden. Kein Wesen der Lüfte und kein Wesen der Erde ist sie. Darum kann sich unter dem Mistelzweig jeder küssen, ohne Konsequenzen zu befürchten. Hier ist alles möglich und nichts von irdener Schwere getragen.
Die Zauberpflanze Mistel begleitet die Rauhnächte mit ihrer Symbolik als Zwischenwesen. So wie Tage zwischen den Jahren an denen das Jahresrad still steht, ist auch sie zwischen den Zeiten zuhause. Es ist auch die Winterzeit, in der wir die Mistel sammeln können. Auch hier finden wir eine Ausnahme in der Pflanzenwelt – ansonsten sammle ich erst ab Imbolc / Lichtmess wieder Pflanzen.
Die Mistel als Räucherpflanze

In der Mistel finden wir ein lebensspendendes, schützendes und traumanregendes Räucherwerk. Die getrocknete Pflanze sanft am Stövchen verräuchert öffnet den Geist für Visionen. In den Rauhnächten geräuchert unterstützt sie bei der Innenschau und stärkt die Hellsinne. Sie spendet Lebensenergie und schützt. Wundervoll zu kombinieren mit Fichtenharz, Alant, Wacholderbeeren oder Beifuß für tiefgehende Rauhnachtsräucherungen.
Ich wünsche dir schöne Momente mit dem Zauberwesen Mistel und eine kraftvolle Wintersonnenwende ♥ Nadine
Buchenherz – Deine Ausbildung zum Kräuterkundigen – Start: März 2026



