Der Birkenporling – ein Baumpilz mit großer Heilkraft

Die Welt der Baumpilze ist eine Eigene – faszinierend sind diese Wesen, die alte Bäume langsam bei ihrem Verfall begleiten. An sehr alten, oder bereits gefällten Birkenstämmen, können wir den Birkenporling entdecken.
Den Birkenporling erkennen:
Er wächst ausschließlich an Birken, seine Hutoberfläche ist hellbraun und eher glatt und seine Unterseite ist bei vitalen Exemplaren schneeweiß und leicht porig. Es sollten nur Birkenporlinge verwendet werden, die unten weiß sind – wenn die Unterseite gräulich oder fleckig ist, ist er bereits zu alt.
Welche Wirkungen kann er haben?
Entzündungshemmend, antiviral, antibakteriell, krebshemmend, verdauungsfördernd, blutstillend, immunstärkend und antioxidativ.

Wann wird er gesammelt?
Die beste Sammelzeit ist im Herbst und im Winter. Es genügt 2 bis 3 Exemplare zu sammeln, um ihn bei Bedarf anwenden zu können.
Wie wird der Birkenporling verarbeitet und angewendet?
Am besten schneidest du ihn in kleine Stückchen und trocknest ihn auf der Heizung oder im Ofen (40°C leicht geöffnete Tür ). Im Schraubglas lichtgeschützt aufbewahren. Bei Bedarf 1 Tl in etwa 1/2 l Wasser 20 Minuten auskochen. Schluckweise über den Tag verteilt trinken. Eine weitere Möglichkeit ist es, den getrockneten Pilz zu Pulver zu vermahlen und das Pulver mit kochendem Wasser aufzugießen und 10 Minuten ziehen zu lassen. Du kannst aus ihm auch eine Tinktur ansetzen in Alkohol. Lasse sie 4 Wochen ziehen. Bei Bedarf wenige Tropfen einnehmen.
Wichtig! Nicht bei Kindern, in der Schwangerschaft und Stillzeit anwenden!



Viel Freude beim Entdecken ♥
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