Die Lärche als Lichtbaum

Die Lärche ist anders, als ihre nadeligen Geschwister – sie ist hell und zutiefst zyklisch. Während Fichte, Tanne, Kiefer und Eibe ihre immergrünen Nadeln das ganze Jahr tragen, verfärbt sich die Lärche im Herbst, wirft ihre Nadeln ab wie ein Laubbaum und verjüngt sich im Frühling. Die schützende Wachsschicht fehlt ihr, was sie zu einer lebendigen Abwechslung in den Nadelwäldern Tirols macht.

Im Rhythmus von 3 bis 7 Jahren können wir ihre pinken weiblichen Blüten bestaunen – ein wunderschöner Anblick zwischen Ende März und Mai. Vielleicht kannst du in diesem Jahr blühende Lärchen entdecken ♥ Die Bachblüte Larch steht für Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein – sie aktiviert auf tiefer Ebene.
Die Lärche in der Baummedizin

Die Lärche beschenkt uns mit dem heilkräftigsten Harz aller Nadelbäume – dem Lärchenpech. In Salben verarbeitet entfaltet es große Kräfte. Wundheilend, antirheumatisch, schleimlösend, entzündungshemmend (auch auf tief gelegene Schichten) und ziehend (Eiter) kann die Salbe wirken.
Lärchenpechsalbe

- 100ml Olivenöl
- 30g Lärchenpech
- 15g Bienenwachs
Erwärme das Olivenöl mit dem Lärchenpech für mindestens 30 Minuten sanft über dem Wasserbad oder im Salbenofen. (Falls nötig, filtere den Ölauszug danach wegen Rindenrückständen. Ich verwende das honigartige, unbehandelte Pech, welches nicht mehr gereinigt werden muss.)
Löse das Bienenwachs im Ölauszug über Wärme auf und fülle die Salbe in saubere Gläser.
Haltbarkeit: 2-3 Jahre

Am 19. März startet Buchenherz – deine Ausbildung zum Kräuterkundigen ♥ Alles Infos findest du hier: Buchenherz 2026
Entdecke mit mir die faszinierende Welt der Pflanzen – komm mit auf einen Naturpfad – alle Termine findest du hier:




