Das Wesen der Gundelrebe

Fast verlieren könnte man sich, in den ewigen Kreisen der Gundelrebe – auch Gundermann genannt. Die Pflanze fasziniert mich seit jeher und weil die Walpurgisnacht naht und die Gundelrebe ein wichtiger Bestandteil der Zeitqualität Beltane ist, möchte ich dir gerne von ihrem Wesen erzählen.
Sie arbeitet im Dunkeln

Anders, als ihre wilden Wiesen- und Wegbegleiter, strebt sich wenig nach Sicht und Licht. Sie tastet sich im Schatten am Erdboden voran, tief verbunden mit den anderen Pflanzen. Einzig in der Blütezeit im April und Mai, streckt sie sich ein wenig Richtung Himmel. Ihre violetten Blüten leuchten selbst an trüben Tagen aus dem Schatten hervor. Sie hat eine intensive Ausstrahlung und zieht einen sofort in den Bann. Auch ihr Geruch ist durchdringend, minzig, erdig, herb und frisch. Fast ein wenig animalisch, aufweckend und zugleich tief erdend und verbindend.
Die Botschaft der Gundelrebe – wie ich sie wahrnehme

Sie fürchtet das Dunkle nicht. Geduldig und kräftig, erleuchtet sie die Schatten mit ihrer Präsenz und Lebenskraft. Sie schafft Verbindungen zwischen Ebenen, wie es keine andere Pflanze vermag. Diese Eigenschaft ihres Wesens, kann uns dabei unterstützen, Verbindungen zu Seelenanteilen wieder zu erlangen, die wir verloren geglaubt haben. Auch die Anbindung an die Natur erleichtert sie uns. Nicht umsonst sagte man von ihr: Sie lässt einen „Hexen“ erkennen. Für mich hat diese Aussage keine böse Bedeutung, sie zeigt mir, dass sie uns „sehen“ lässt, was hinter der Fassade verborgen ist. Eine Pflanze die sämtliche Schleier lüftet, sei es im Außen oder im Inneren der eigenen Seelenwelt 💜
Kommenden Donnerstag verbringen wir gemeinsam die Walpurgisnacht – komm gern dazu
Im Mai begeben wir uns auf einen Naturpfad zu den Mysterien der Zauberpflanzen



