Der Geist des Ortes

Es gibt Wälder in Tirol, die sind so aufgeladen von uralter Energie, dass es einem fast den Atem nimmt. Einen dieser Orte besuche ich seit vielen Jahren immer wieder. Er trägt die Energie der Saligen in sich. Sie sind der Geist des Ortes hier.

Jeder Platz in der unberührten Natur, hat einen Geist des Ortes. Dieser Geist kann verspielt, weise, mütterlich, mahnend, fröhlich, lieblich, düster oder bockig sein. An manchen Orten sind sehr mächtige Ortsgeister anwesend, von Christus- und Marienenergie, über uralte Wesenheiten, wie der Holle oder den Saligen.
Die Saligen Fräulein

Die Saligen gehören seit jeher zu den Alpengeistern, sie leben in den archaischen Wäldern und Bergen in Tirol. Man könnte meinen, sie sind die Urgöttin Holle selbst. Ihre Erscheinung kann variieren, von hell, jung und schön, zu knorrig, alt und hexenhaft. Wer ein reines Herz hat, dem sind sie wohlgesinnt, zeigen ihm Wege und belohnen. Doch wer gierig ist und ein hartes Herz hat, den führen sie in die Irre. Manch einer fand den Weg nie mehr nach Hause sagt man.

Kraftorte in Zeiten des Wandels
Diese Orte können in Umbruchsphasen ein großer Lehrer und Begleiter sein. Wer mit offenem Herzen hier her kommt, findet Antworten auf viele Fragen. Das ist der Lohn der Saligen, für ein einen Menschengeist, der still ist und Fragen stellt. Dann zeigen sie sich manchmal von ihrer lieblichen Seite – die Saligen Fräulein.

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