Schafgarben Öl – Stärkend, Wundheilend, Lindernd

Heute hab ich ein Schafgarben Öl angesetzt. Denkbar einfach ist die Zubereitung und die benötigten Zutaten: Schafgarbe und ein gutes Olivenöl. Ich mag einfache Zubereitungen in der Kräuterkunde sehr – ich empfinde sie auch meist als kraftvoller, als solche, die sehr viele verschiedene Komponenten haben.
Ich stelle es in meinem Salbenöfchen her, als Warmölauszug. So ergibt sich eine schöne Wirktiefe und eine gute Haltbarkeit. Wenn du kein Salbenöfchen hast, kannst du dein Öl einfach zusammen mit der zerkleinerten Pflanze (Blüten, Blätter und Stängel) über einem Wasserbad ausziehen lassen. Wichtig ist, deinem Öl genügend Zeit zu geben. 3 Tage lang immer wieder mal sanft erwärmen und zwischenzeitlich abdecken ist gut.
Ist dein fertiger Ölauszug gefiltert, bewahre ihn kühl und lichtgeschützt auf.
Du kannst das Öl als nährendes Öl nach dem Duschen auf die noch feuchte Haut auftragen, bei kleinen oberflächlichen Wunden verwenden, nach dem Sonnenbrand auftragen, bei Hautirritationen verwenden, oder bei Bauch- und Unterleibskrämpfen als Massageöl anwenden.
Wichtig! Bei bestehender Korbblütler Allergie nicht anwenden!
Die Energie der Schafgarbe – ein Begleiterin in fordernden Zeiten

Die Schafgarbe ist eine faszinierende Pflanze, die so manch Gegensatz in sich vereint: liebliche zarte weiß rosa Blüten, zart gefiederte Blättchen, die an Augenbrauen erinnern, einen durchdringenden Duft der die Sinne weckt und erdet und einen so starren Stängel, dass sie sich mit bloßer Hand nur schwer pflücken lässt.
So kann sie uns unterstützen in schwierigen Zeiten, wo wir viel zugleich „sein“ müssen: Sanft und weich zu uns selbst – starr und stark im Sturm des Lebens 🩷
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