Schlagwort-Archive: corona

dazwischen, oder: ein möglicher Ausblick

Eine bessere Überschrift fällt mir nicht ein… Ich fühle mich momentan extrem „dazwischen“. Nicht daneben, ich bin sehr fokussiert und versuche mich jeden Tag auf’s Neue zu stärken und zu erden. Doch die Situation ist viel zu mächtig. Keiner weiß genau wie es weitergeht und die Tatsache, dass ich der Risikogruppe angehöre, macht es nicht unbedingt besser. Wird man mir gar verbieten zu arbeiten? Tausend Gedanken schwirren durch den Kopf. Wann wird endlich die Quarantäne für Tirol aufgehoben? Und gleichzeitig der Gedanke, wenn gewisse Dinge gelockert werden, kommt dann nicht erst die schreckliche Welle, die sie befürchtet haben und tötet zahlreiche Menschen? Wieviele Menschen sind aufgrund existenzieller und privater Umstände, die dieses Virus mit sich bringt bereits gestorben, von denen nirgends berichtet wird?

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Die Balkonkarotte oder: Erfolg ist nicht immer das, was man sieht

Du kennst diese Aussage vielleicht und das passende Bild dazu:

Als ich heute überglücklich mit meinen bloßen Händen in der Erde wühlte, überkam mich pures Glücksgefühl und unendliche Dankbarkeit. Mir wurde bewusst, dass ich mit meinen Kids in einer sehr glücklichen Lage bin. Abgesehen davon, dass wir zu Essen haben und eine Wohnung, deren Miete ich nach wie vor bezahlen kann, kam heute ein ganz neuer Aspekt dazu. Ich möchte dir dazu gern ein wenig über mich erzählen:

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Ein persönliches Hallo :)

Das ist mein allererstes, gesprochenes Video für euch. Ein kleiner Lagebericht sozusagen. ❤️ Ich wollt euch gerne zeigen, was man auf einem kleinen Balkon machen kann, welche Pflanzen mich momentan begleiten und einfach mal Hallo sagen. Die Anleitung zum Hydrolieren findet ihr hier: Hydrolate. Viel Spaß!


Und hier hab ich die vier Schritte für euch festgehalten, um ganz easy Salat am Balkon zu pflanzen.

Ein kleines Hallo

Ein Wachtraum und das Ritual der Wertschätzung

Heute Mittag hatte ich einen wunderschönen Wachtraum, an dem ich dich gerne teilhaben lassen möchte. Ich bin heute wieder mal mit einer heftigen Migräne flachgelegen und versuchte mittags ein wenig zu ruhen… und dann war ich plötzlich in „meinem“ Wald. Wow… so real und doch so fern. Es fühlt sich so an, als ob das Leben, dass vor zwei Wochen noch Normalität war, hunderte von Jahren zurück liegt. Unwirklich, verschwommen, vergessen, verblasst. Und doch, dieser Moment gerade ist so real – realer als vieles, dass ich bewusst erlebt habe. Ich stehe am Beginn des Weges und greife in meine Tasche um Sonnenblumensamen zu holen. Dieses Ritual der Wertschätzung begleitet mich nun schon eine Weile. Eine liebe Freundin hat es mir einst gezeigt, als wir den Wald betraten. Man nimmt ein paar Körner (oder Tabak) und streut sie in alle vier Himmelsrichtungen beginnend mit Osten. Dann kommt eine Gabe für den Himmel, eine für die Erde und eine für den Hüter des Waldes. Ich konzentriere mich auf ihn. Nun erbitte ich Einlass und was ich noch benötige. In meinem Fall waren es oft Fotografien, Heilpflanzen, das Entdecken bestimmter Pflanzen, Heilung auf seelischer und körperlicher Ebene, Antworten auf Fragen…

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Alles anders – Corona Situation

Erstens kommt es anders und zweites als man denkt..

Dieser Spruch kommt mir gerade in den Sinn. Ja, ich gebe es zu, ich bin momentan nicht gerade eine Motivationskanone. Die Situation der Ausgehsperre und der Ungewissheit wie es weitergeht, setzt mir ziemlich zu.

Ich denke, dass selbst der Kurs im Mai nicht in der ursprünglich geplanten Form stattfinden wird. Ich überlege, mit jeweils nur ein bis zwei Personen in die Natur zu gehen, um das wichtige Wissen rund um die Heilkräuter zu vermitteln. Doch das ist momentan noch Zukunftsmusik – man darf ja nicht mal alleine ohne triftigen Grund das Haus verlassen…

Der geplante Kurs rund um die Frühblüher findet natürlich nicht statt. Ich habe mir überlegt, dass es für diejenigen unter euch, die noch raus dürfen, vielleicht Freude daran haben, wenn ich jeden Tag eine Pflanze näher vorstelle?

Kopf hoch… alles wird gut.

Das Salz des Lebens – Gedanken zur aktuellen Situation (Coronavirus Tirol)

Ich fühle mich wie ohnmächtig. Eigentlich habe ich schon eine Weile vermutet, was heute zur Realität wurde: Wir haben Ausgehsperre in Tirol. Gestern war ich noch mit meiner Tochter im Wald um ein paar Wildkräuter zu sammeln und die Sonne zu genießen. Ich hatte ein komisches Gefühl, als ob es was ganz Besonderes ist hier zu sein. Wir nahmen eine handvoll Kräuter mit. Normalerweise hätte ich sie direkt in einem Salat verarbeitet. Doch ich hatte das dringende Bedürfnis sie zu einem Salz weiterzuverarbeiten – zu kostbar erschienen sie mir, dass sie auf einen Satz gegessen werden. So machte ich ein Salz des Lebens ❤

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