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Der Quendel / Thymus serpyllum

der Quendel / Thymus serpyllum

Dieses kleine Pfänzchen hast du vielleicht schon einige Male beim Wandern getroffen ohne es bemerkt zu haben, denn es ist wirklich winzig. Der Quendel ist eine wahre Kraftpflanze , robust und Lebensenergie spendend gehört er für mich irgendwie zum August. Er wächst gerne in trockenen Waldwiesen und liebt die Sonne. Der Quendel gehört zur Familie der Lippenblütler und ist die wilde Form des Gartenthymians. Er enthält reichlich ätherische Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe und Vitamine.

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wie es mit den Kursen dieses Jahr weitergeht

Ich habe mir Gedanken gemacht, wie es heuer mit den Kräuterkursen aussehen wird. Die ursprüngliche Variante mit einem Indoorteil in der Kräuterwerkstatt ist ohnehin hinfällig. Der Raum ist zu klein, um sich laut neuer Regeln, mit mehr als einer Person darin aufzuhalten. Doch es sind nicht nur die Regeln, die meine Entscheidungen beeinflussen, auch Bauchgefühl und Vernunft schwingt mit. Ich gehöre zur Risikogruppe und ich denke auch einige der Menschen die einen Kräuterkundekurs besuchen haben gesundheitliche Geschichten zu erzählen. Aus Rücksicht und Weitsicht möchte ich daher keine Risiken eingehen. Der Kurs diesen Sonntag wird natürlich nicht stattfinden und ich werde auch heuer die geplanten Kurse nicht in dieser Form abhalten.

Es kann sein, dass ich im sehr kleinen Rahmen draussen Kräuterspaziergänge machen werde, mehr wird diesen Frühling und Sommer nicht stattfinden. Anfangs hat mich der Gedanke etwas betrübt, doch mittlerweile bin ich sehr dankbar für diese „Pause“. Ich lerne noch soviel dazu und nutze die Zeit um mich noch stärker mit der Natur zu verbinden. Ich lausche den Pflanzen und ihren Geschichten. All diese Erfahrungen, und die Kraft der Stille fließen in meine Projekte ein. Und ich weiss jetzt schon, dass es meine Kurse enorm bereichern wird, diese Zeit haben zu dürfen. Jedes Kräuterjahr ist ein Geschenk an uns, durch das wir lernen und wachsen dürfen. Mit jedem Jahr gehe ich erneuert und bereichert in ein nächstes. Und ich freue mich so sehr, Kurse zu halten mit dem neu gewonnenem Wissen dieses wertvollen Jahres.

Nutze auch du die Zeit, die dir dieses Jahr (hoffentlich) geschenkt wird um zu lauschen und still zu werden. Höre die Stimmen der Natur und die Lieder und Geschichten der Pflanzen und deiner Seele ❤

Ode an die Insekten

Ich wollte dir heute eigentlich etwas über die Schlüsselblume erzählen. Doch der Besuch von einem Taubenschwänzchen auf meinem Stadtbalkon hat mich so sehr verzaubert, dass ich die Schlüsselblumen nach hinten schieben muss.

Ich hab leider kein Foto von dem Taubenschwänzchen, bitte schau dir das im Internet an, denn es ist ein so wunderschönes Insekt! Ich hab es zuvor erst einmal gesehen im Kräutergarten meiner Lehrerin in Natters. Wie erstaunlich es doch ist, dass es jetzt, in dieser menschenleeren Zeit, an eine der meistbefahrenen Straßen nach Innsbruck schafft. Ich hab mich so wahnsinnig über seinen Besuch gefreut und hab immer noch Sonne im Herzen. Ich möchte an dieser Stelle einmal allen Insekten danken, für die unglaubliche Arbeit, die sie für uns Menschen erledigen. Und viele von uns schenken ihnen keinerlei Beachtung, im Gegenteil, sie werden als eklig, gefährlich und lästig empfunden. Das ist wirklich schade und ich möchte dir heute deshalb meine schönsten Insektenbilder zeigen und dir ein wenig ihre Welt eröffnen.

Ich kenne mich leider gar nicht aus mit den unterschiedlichen Arten und wäre wirklich sehr glücklich darüber, wenn mir jemand die Namen der Tiere verraten kann ❤

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Danke an die Pflanzen

Als ich heut aufwachte, musste ich sofort an eine Stelle im Buch Kräuterkunde von Wolf-Dieter Storl denken. Ich möchte das gerne mit dir teilen ❤

Wie kamen die Krankheiten, wie die Heilmittel in die Welt? Die östlichen Waldlandindianer erzählen dazu folgende Geschichte.

Einst gab es weder Hunger noch Krankheit. Die Menschen lebten glücklich. Die Tiergeister schenkten den Jägern Wild und die Frauen sammelten Wildgemüse, Wurzeln, süße Beeren und Nüsse. Aber im Laufe der zeit wurden die Menschen achtlos und undankbar. Sie jagten mehr, als sie brauchten. Sie schlachteten ganze Herden ab, und die kleinen Tiere, die Käfer und Ameisen, zertrampelten sie rücksichtslos. Auch nahmen sich die Menschen nicht mehr die Zeit, mit den Tieren zu reden, oder sie gar freundlich zu grüßen.

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Das war der erste Kurs 2020 zum Thema Knospen erkennen und Gemmotherapie

Was für ein traumhafter Start ins Kräuterjahr! Wir hatten das beste Wetter und konnten so im Sonnenschein die Welt der Bäume und Sträucher erkunden.

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Garten Eden ~ Sommer flashback

Paradies

Dieser Platz ist so wundervoll. Heute erinnerte ich mich plötzlich an den Tag im August, als ich Kräuter für den Winter sammeln wollte. Ich wanderte im Wald in Mils eine unbekannte Abzweigung entlang und kam an die wohl schönste Sackgasse der Welt ❤ .

Der Platz war voller Magie und Ruhe. Ich setzte mich auf die Bank und betrachtete die üppig sprießende Natur um mich herum. Johanniskraut, Schafgarbe, Goldrute, Dost …. es war wie im Paradies!

Heute bin ich gerade so dankbar für diesen wunderbaren Moment, für die Gabe mit Pflanzen in engen Kontakt zu treten und Kräuterkunde weitergeben zu dürfen ❤