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Never give up

Manchmal ist alles schwer. Manchmal ist alles zu viel, oder zu wenig, zu tief oder zu seicht. Manchmal bin ich mir selbst nicht gut genug.

Es gibt sie zuhauf – diese Phasen, in denen ich das furchtbare Gefühl des Versagens in mir trage. Alles geht zu langsam, nichts läuft so, wie man es sich vorgestellt hat.

Diese Phasen sind schwer zu ertragen. All die Krankheiten – manchmal lasten sie auf mir wie ein großer Stein. Langsam – viel zu langsam bin ich mir selbst. Was wollte ich nicht schon alles erreicht haben – seit 4 Jahren nebenbei selbstständig – und noch immer viel zu wenig um davon leben zu können. Mein Plan war ganz ein anderer…

Angekommen an einem Punkt, wo der Brotjob nicht mehr machbar ist – zu oft krank – zu viele Schmerzen. Manchmal ist alles schwer… manchmal ist alles zu viel.

Auch diese Momente gibt es und sie sind nicht schön. Auch sie dürfen da sein – auch sie wollen gespürt und gelebt werden. Auch die Angst – die Angst wie es weitergeht, die Angst, noch mehr zu versagen.

Tag drei der Migräne – jeden Monat ein Status… jeden Monat ein bisschen weniger Kraft. Und trotzdem ist da etwas: es ist die Hoffnung, dass es wieder besser wird, dass es Freude und Freiheit gibt.

Never give up <3



❤️ Danke für deine Wertschätzung ❤️
Nadine Bachler
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Die Disteln und die Wut

Die Kratzdistel / Cirsium

Du fragst dich jetzt vielleicht, was Disteln mit Wut zutun haben? Ich erkläre es gleich und erzähl dir auch, wie ich darauf gekommen bin. Eines vorweg: Ich liebe Disteln! Sie gehören definitiv zu meinen Pflanzenverbündeten. Ihre Vielfalt ist atemberaubend und jede einzelne ist auf ihre ganz eigene Art wunderschön.

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Kräuterkunde mit dem Mond / Diabetes Teemischung

Morgendlicher Blick auf den Vollmond Ende September 2018

Zugegeben, ich bin kein Profi was das Gärtnern mit dem Mond angeht. Doch beim Sammeln und Verarbeiten, da versuche ich doch, mich an gewissen Mondphasen zu orientieren, soweit es möglich ist. Ich mache das ganz und gar nicht streng – denn die moderne Realität lässt es oft nicht zu, an genau dem richtigen Zeitpunkt die Zeit zum Sammeln oder Weiterverarbeiten zu haben.

Es heißt, dass man rund um den Vollmond besser keine Heilkräuter sammelt, da sie ganz und gar dem Kosmos zugewandt sind und nicht ihre volle Kraft bei sich haben. Der beste Zeitpunkt, um Kräuter zu sammeln ist rund um den Neumond. Vorallem für Wurzeln hat das Gültigkeit, denn dann sind die Säfte im Inneren. Der Vollmond wiederrum eignet sich gut, um Tinkturen, Öle oder andere Essenzen im Mondenschein aufzuladen. Ich persönlich nutze ihn sehr gerne, um Teemischungen zu erstellen, oder Ansätze (Tinkturen, Öle, etc.) abzufüllen. So hab ich auch heute die ersten beiden Tinkturen dieses Jahres abgefüllt nachdem sie drei Wochen ziehen durften.

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Der Löwenzahn / Taraxacum ruderalia

Der Löwenzahn / Taraxacum ruderalia

Wie selbstverständlich er doch für uns ist – der Löwenzahn. So weitverbreitet, so wenig beachtet, ist er einer unserer stärksten Heilpflanzen. Es gibt ca. 500 verschiedene Arten von Löwenzahn! Er gehört zur Familie der Korbblütler und ist sehr wertvoll für uns Menschen, die ganze Pflanze findet Verwendung in der Kräuterkunde. Zu den Inhaltsstoffen gehören zahlreiche Vitamine, Kieselsäure, Magnesium, Kalzium, Eisen, Inulin, Bitterstoffe u.v.m. Er ist eine wichtige Entschlackungspflanze und bietet sich toll für Frühjahrskuren an. Der Löwenzahn wirkt sich positiv auf Leber, Galle, Nieren und Lymphe aus. Er reinigt das Zwischenzellgewebe und lindert allergische Symptome. Die Wurzel kann geröstet als Kaffeeersatz verwendet werden. Sie enthält viel Inulin und ist somit bei Diabetes ein gutes Wildgemüse. Außerdem wird der Wurzel nachgesagt, bei Brustkrebs als Ergänzung zur schulmedizinischen Therapie sehr hilfreich zu sein.

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Das Fünffingerkraut / Potentilla reptans

Das Fünffingerkraut / Potentilla reptans

Fast magisch zieht es mich zu dieser winzig, unscheinbaren Pflanze momentan hin. Hattest du das auch schonmal, dass eine Pflanze dich ganz stark anspricht? Gehe dem nach, denn die Pflanze kann mit ziemlicher Sicherheit momentan etwas in dir heilen. Die Anwendungsmöglichkeiten müssen nicht unbedingt immer Sinn ergeben, denn eines ist klar: kein Mensch, kein Buch, kein Lexikon weiß alles über eine Pflanze. Wichtig ist natürlich, dass sie nicht giftig ist. Solltest du dich zu einer Giftpflanze stark hingezogen fühlen, dann nimm sie in homöopathischen Dosen ein. Beginne erst mit sehr niedrigen Potenzen und schau, was sich in dir tut. Das ist nur eine Option, ich will hier keine Freigabe für alle Pflanzen, sei es als Homöopathikum oder schon gar nicht in ihrer Reinform geben, denn vieles wird nicht vertragen und oder tödlich giftig! Du machst diese Experimente also immer auf Risiko, dessen musst du dir bewusst sein.

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Die Heidelbeere / Vaccinium myrtillus (Heute: die Blätter)

Die Heidelbeere / Vaccinium myrtillus

Du denkst dir jetzt vielleicht: Hä? Was will sie denn Ende April mit der Heidelbeere? Doch genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um ihre Blätter zu sammeln und die sind voller Kraft.

Die Heidelbeere / Vaccinium myrtillus

Die Heidelbeere ist eine uralte heimische Heilpflanze und gehört zur Familie der Heidekrautgewächse. Die saftigen, blaufärbenden Beeren reifen im August und sind eine wahre Delikatesse. Du kannst die Zuchtbeeren nicht mal annähernd mit den Wild Heidelbeeren vergleichen – es ist auch eine andere Pflanze. (Die Zucht Beeren machen auch keine blaue Zunge 🙂 )

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Der Beinwell / Der Meister der unsichtbaren Leiden

Der Beinwell / Symphytum officinale

Was für eine faszinierende Pflanze er doch ist. Ich hatte schon immer einen ganz besonderen Respekt vor ihm – so kraftvoll ist er.

Der Beinwell / Symphytum officinale

Bis jetzt hatte ich jedoch wenig Kontakt zu ihm. Ich mache zwar immer Beinwellsalbe, falls sich in meiner Familie jemand verletzen sollte, habe aber selbst noch keine Anwendung hinter mir. Für Freunde mache ich des öfteren die Salbe und sie sind sehr erfreut, über die wohltuende und schmerzlindernde Wirkung des Beinwells.

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übers Wurzeln Graben

Zeit zum Wurzeln graben…

Die Zeit zum Wurzeln graben ist da. Bevor ich ein wenig zu den Pflanzen erzähle, möchte ich dir die Bedeutung dieser Zeit näher bringen.

Nüsse knacken, Wurzeln graben… der Herbst bringt uns eine der wertvollsten Zeitqualitäten des Jahres! Die Nüsse zu knacken bedeutet auch bei sich selbst unter die Schale zu schauen. Was ist in mir? Was will „ent-deckt“ werden? An welchen Problemen hänge ich schon länger? Das Aufbrechen geht leichter zu dieser Zeit. Brich auf in deine wahre Richtung und knacke deine Nüsse. Auch das Wurzeln graben, dass in der Pflanzenheilkunde traditionell zu dieser Zeit im Jahr stattfindet, hat einen tieferen Sinn. Suche nach deinen Wurzeln, steig hinab in deine Seele und finde heraus, wonach sie verlangt. Mögliche Fragestellungen zu dieser Zeit sind: Wo bin ich zu Hause? Was gibt mir Kraft und Halt? Wo will ich mich ausbreiten? Was saugt und schmarotzt an mir? Befreie und verwurzle dich an den richtigen Stellen.

Die Engelwurz / Angelica

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