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Herpes- und Warzen-Salbe ~ antivirale Creme selbermachen

Die Raue Gänsedistel / Sonchus asper – eingesetzt als Gänsedistelöl Kaltauszug
Das Schöllkraut / Chelidonium majus – eingesetzt als Tinktur
Die Knotige Braunwurz / Scrophularia nodosa – eingesetzt als Tinktur der Wurzel und Blätter

Heute nimm ich dich mit beim Salbenrühren. Ich hab eine antivirale Creme gerührt, die bei viralen Warzen und Herpes Bläschen unterstützen und Linderung verschaffen kann.

Die drei oben abgebildeten Schönheiten, liefern uns ihre Kräfte dafür.

Die Salbenherstellung hab ich als Bildergalerie für dich festgehalten – die Arbeitsschritte findest du im Bild als Beschreibung.

Die verwendeten Tinkturen und der Ölauszug der Gänsedistel sind vom letzten bzw. vorletztem Jahr. Der Ölauszug der Gänsedistel ist aus dem ganzem oberirdischem Kraut, die Tinktur des Schöllkrauts ist aus der ganzen oberirdischen, blühenden Pflanze und die Tinktur der Braunwurz ist aus der ganzen Pflanze (mit Wurzel!) hergestellt.

Viel Spaß beim Herstellen 🙂



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Nadine Bachler 
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ein Hefezopf und ganz viel Grün – OSTERN 2021

Die Tulpen gehören für mich einfach in diese Zeit

Auf Ostern freu ich mich jedes Jahr. Ein so wunderbares, buntes Fest. Es ist ein Neubeginn und ladet dazu ein, sich selber neu zu denken.

Was will in dir Neues entstehen?

Was ist neu geboren?

Was ist gestorben?

Was willst du bunt und laut in deine Welt hinaustragen?

Ein Vogelmieren-Teppich 🙂
Ein wunderbares Bärlauch-Plätzchen

Wir waren gestern Kräuter sammeln für eine Grüne Suppe. Bei uns sind 11 Kräuter in der Suppe gelandet (ich nimm das nicht so genau mit den 9 Kräutern – der Gedanke zählt.)

Von Links nach Rechts: Brennnessel, wilder Schnittlauch, Bärlauch, Ehrenpreis, purpurrote Taubnessel, Labkraut, Löwenzahn, Giersch, Möhrenblätter, Vogelmiere und Hirtentäschel

Und ich hab einen Hefezopf gebacken. Das mach ich jedes Jahr zu Ostern – ich lieb’s 🙂

Für den Hefezopf brauchst du:

  • 450g Mehl
  • 1 Pkg Trockenhefe
  • 45g Zucker
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 220ml Milch
  • 70g Butter

Mehl, Zucker, Vanillezucker, Hefe, Milch, Ei und Butter zu einem Teig verkneten. Der teig soll geschmeidig sein und nicht an den Fingern kleben bleiben.

Dann gibst du die Teigkugel in eine Schüssel und lässt den Teig gut eine Stunde mit einem Tuch abgedeckt rasten.

Nach Ablauf der Stunde knetest du ihn nochmal durch und teilst ihn in 4 gleichgroße Stücke. Daraus rollst du lange Schnüre. Lege sie auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech nebeneinander und füge sie am oberen Ende zusammen. Jetzt beginnst du den Zopf zu flechten aus den 4 Schnüren. Am Ende fügst du sie wieder zusammen.

Lass deinen Zopf nochmals eine Stunde mit einem Tuch bedeckt rasten.

Heize den Ofen auf 180°C vor. Zerlasse ein kleines Stück Butter, bestreiche den Zopf (wenn du magst kannst du noch Hagelzucker drauf geben) und backe ihn ca. 20-25 Minuten goldgelb.

Fertig ist dein Hefezopf. Wir essen ihn am liebsten zum Frühstück mit Butter, Honig oder Marmelade 🙂

Gutes Gelingen und ein schönes Osterfest wünsch ich dir <3




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Cbd Tinktur selbermachen

Wichtig: In Österreich ist Cbd erst ab 18 Jahren freigegeben! Bitte informiere dich darüber, wie es in deinem Land ist!

Cbd ist die Abkürzung für Cannabidiol. Neben dem berauschenden Thc, ist das Cbd ein Stoff der Hanfpflanze, der medizinisch gesehen sehr interessant ist. Cbd ist nicht psychoaktiv wirksam – das heißt es beeinträchtigt dich in deinem Alltag nicht. In Österreich ist seit gut 3 Jahren Cbd erlaubt, die verwendeten Pflanzen dürfen einen Thc Gehalt von 0,3% nicht überschreiten. Die Pflanzen, die als Cbd verkauft werden, sind so gezüchtet, dass das Cannabidiol möglichst hoch und das Thc unter 0,3% ist.

Ich habe damals gleich zu Beginn über Monate Cbd Öl genommen um zu sehen, ob es einen Effekt auf den Diabetes oder die Migräne hat. Ich hab hunderte von Euro ausgegeben in der Zeit, da ich so große Hoffnungen hatte. Der Erfolg war mäßig, den Blutzucker beeinflusst es kaum, in den schlimmen Migräneattacken kann es kein Triptan ersetzen.

Mittlerweile sehe ich es ein wenig realistischer, als in der anfänglichen Euphorie über das Cbd. Ich hatte dann aufgehört es zu kaufen, da mir die Preise auf Dauer einfach zu hoch waren. (Ich hab teilweise €200.- im Monat für Cbd ausgegeben.)

Was das Cbd bei mir kann:

  • Beruhigen: Es entspannt mich und wirkt angstlösend auf mich.
  • Zu besserem Schlaf verhelfen: Der Schlaf wird tiefer, jedoch keineswegs traumlos und dumpf. Am nächsten Morgen ist man gut ausgeschlafen.
  • Leichte Schmerzen erträglicher machen: Das ist ein Riesenpunkt! An den Tagen wo die Migräne so dahindämmert, hilft es zu entspannen und sich zu regenerieren.

In letzter Zeit plagt mich die Migräne mehrere Tage in der Woche und so muss einfach eine Alternative her, um in der 10/20 Regel bleiben zu können. (Die 10/20 Regel besagt, dass nur an 10 Tagen im Monat ein Schmerzmittel genommen werden darf. Das ist wichtig für uns Migräniker, da es sonst zu einem medikamenteninduzierten Dauerkopfschmerz kommen kann.)

Also hab ich mir gedacht: Probiere doch mal, aus dem Cbd eine Tinktur herzustellen! Gesagt getan!

Mein erster Versuch vor einigen Monaten, war die klassische Herangehensweise: Das Kraut zerkleinern, mit Weinbrand (ich weiß nicht wieso, der muss für mich hier einfach sein – sonst verwende ich immer Korn…) ansetzen, 4 Wochen stehen lassen und jeden Tag schütteln. Das Ergebnis war ok, doch auch nicht wirklich mehr.

Ich hab ein wenig recherchiert und eine für mich ganz brauchbare Anleitung gefunden, um so eine Tinktur selber herzustellen. (Quelle: https://firstclass-cbd.ch/eigene-cannabis-tinktur-herstellen/)

Ich hab sie heute abgefüllt und gleich getestet, da heute der perfekte Tag dafür ist. Ich habe seit gestern eine Migräneattacke, die ich mit einem Triptan behandelt habe. Der starke Schmerz ist weg, doch all die anderen Faktoren sind da: Schwindel, dumpfer Schmerz, Orientierungslosigkeit, depressive Stimmung etc. was halt so da ist, bei Migräne außer den heftigen Schmerzen. Und siehe da: Der Kopf fühlt sich besser an, ich bin gelassener und freue mich, dass ich endlich eine preiswertere Alternative zum Öl gefunden habe 🙂

Das Cbd wird fein zerkleinert und auf das Backblech gegeben. Bei 115°C kommt es für 30 Minuten in den Ofen.
Dann wird es mit Weinbrand gemischt und in die Gefriertruhe gestellt.
In den Tagen wird es immer wieder rausgenommen zum Schütteln. Der Alkohol gefriert nicht.
Nach 5 Tagen wird die Tinktur gefiltert. Die Reste drücke ich noch aus.
Fertig ist deine Cbd Tinktur 🙂

Zur Herstellung:

Ich hab aus etwa 2 Gramm Cbd Blüten 200ml Tinktur gemacht und diese hat (zumindest bei mir, empfangendes und feinfühliges Wesen 😀 ) Wirkung! Das oben verlinke Rezept würde für diese Menge etwa 12 Gramm beinhalten. Die 2 Gramm Cbd kosten €20.- . Das ist wirklich super und ich freu mich gerade riesig darüber 🙂

Für 200ml Tinktur brauchst du:

  • 2g Cbd Blüten
  • 200ml Weinbrand
  • 1 Schraubglas
  • Braun- oder Blauglasfläschchen mit Tropfverschluss
  • Einen kleinen Trichter
  • Ein feines Sieb oder einen Kaffeefilter
  • Ein Backrohr

Damit sich das Cannabidiol richtig aus der Pflanze lösen kann, braucht es Hitze. Das war auch damals der Punkt, warum ich von meiner ersten Tinktur nicht so sonderlich begeistert war.

Stelle dein Backrohr auf Ober- Unterhitze 115°C ein. Zerkleinere die Cbd Blüten sehr fein. Gib sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schieb sie in den Ofen für eine halbe Stunde bei 115°C.

Danach kannst du das Kraut in dein Schraubglas geben, mit dem Weinbrand befüllen und fest durchschütteln. Stelle das Schraubglas danach für 5 Tage in den Gefrierschrank und schüttle es 2x am Tag gut durch. Keine Sorge, der Weinbrand gefriert nicht, dafür ist der Alkoholgehalt zu hoch. Nach den fünf Tagen, ist deine Tinktur fertig, du kannst sie filtern, die Reste ausdrücken und in die Fläschchen füllen.

(Anmerkung: In den Kommentaren des Beitrags, der verlinkten Quelle heißt es, dass der Gefrierschrank nicht nötig ist. Ich kann nur sagen, dass diese Methode sehr gut funktioniert hat und ich daher keinen Vergleich anstellen kann, ob die Tinktur genauso kräftig wird, wenn man sie bei Zimmertemperatur stehen lässt.)

Ich wünsch dir ganz viel Freude beim Experimentieren und mit deinem Endprodukt. Ganz egal, ob du es zum Entspannen, gegen leichte Schmerzen, für besseren Schlaf oder gegen Unruhe verwendest. Ich nehme nur wenige Tropfen direkt unter die Zunge ein. Finde für dich heraus, welche Dosierung die deine ist <3




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Bärlauch Tinktur selbermachen

Die Bärlauch Tinktur hat schon am zweiten Tag eine magisch schöne Farbe.

Die erste Tinktur, die ich heuer angesetzt habe, ist eine Bärlauch Tinktur.

Sie kann dich unterstützen bei:

Darmproblemen, zu hohem Blutdruck, beim Entgiften, bei Gelenksbeschwerden, bei Antriebslosigkeit u.v.m.

Eine kleine Menge frischer Bärlauch.

Für eine Tinktur brauchst du:

  • Eine Handvoll Bärlauch (frisch gepflückt)
  • Wodka oder Korn
  • Ein Schraubglas.

Zerkleinere den Bärlauch gut und gib ihn in ein sauberes Schraubglas. Gieße mit Korn oder Wodka auf und lass den Ansatz für ca. 4 Wochen im Dunklen stehen. Schüttle ihn jeden Tag. Nach 4 Wochen kannst du die fertige Tinktur filtern und in Braunglasfläschchen mit Tropfausgießer füllen. Bei Bedarf ein paar Tropfen nehmen 🌱❤.

Viel Freude beim Sammeln und ansetzen.

PS: Wie du Bärlauch sicher erkennst, zeig ich dir in diesem Beitrag. Bärlauch sicher erkennen



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Die Birke in der Gemmotherapie und wie du Dein Gemmomazerat selber herstellst

Die weiße Rinde der Birke

Kaum ein Baum repräsentiert das Licht so sehr wie die Birke. Ich fühle mich heuer ganz stark zu ihr hingezogen – vielleicht weil sie aufmuntert und neue Kraft schenkt, mit ihrer hellen Erscheinung. Sie ist der Baum des (Neu)Beginns, der Regeneration und der Zuversicht.

Die zarten, frischen Blätter der Birke im Frühling.

Die Birke kann unseren Körper erfrischen, entgiften und erneuern. Die frischen Blätter können im Salat, im Smoothie oder als Tee verwendet werden. Der Saft der Birke wirkt besonders erneuernd. Dieser muss allerdings sorgfältig und gekonnt gesammelt werden und ausschließlich bei eigenen Bäumen. Das Risiko den Baum zu verletzen und ihm dadurch zu schaden ist ansonsten einfach zu hoch!

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Duftende Body Butter selber machen

Mmmmmhhhh 🙂

Ich habe es gelüftet! Das Geheimnis der duftend blauen Creme – Nevonia Parfümöl ist es, das diesen wundervollen Duft zaubert. Nun ist es in meiner Body Butter gelandet und ich liebe es <3

Ich bin ja Neuling auf dem Gebiet der Naturkosmetik. Salben rühren praktiziere ich schon länger – jedoch sind diese zu Heilzwecken gemacht. Doch die Zeit rund um Weihnachten, eignet sich für mich immer gut um neue Dinge auszuprobieren. Und so ist auch diese duftende Body Butter entstanden. Sie wandert zu lieben Menschen weiter und ich freue mich sehr darüber.

Diese Body Butter ist einfach herzustellen – die Zutaten bekommst du in deinem Lieblingsnaturkosmetik Shop. Das Karottensamenöl hab ich im Sommer selber angesetzt. Es wirkt straffend und verjüngend auf die Haut.

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Schwedenbitter selber machen

Heute abgefüllt: Mein erster selbstgemachter Schwedenbitter

Ich bin gerade so happy – ich hab meinen ersten selbstgemachten Schwedenbitter abgefüllt. Ich möchte dich gern daran teilhaben lassen.

Vor drei Wochen setzte ich ihn an nach dem Rezept von Maria Treben. Ich konnte nicht alle Zutaten wie im Originalrezept bekommen und hab deshalb leichte Abwandlungen drinnen.

Zutaten die ich nicht bekommen konnte: Theriak venezian (hab dafür Baldrianwurzel drinnen), Sennesblätter (hab ich ersetzt durch Wermut), Aloe (ersetzt durch Enzianwurzel) und Safran (den hab ich leider vergessen 🙂 ).

Ich hab ihn gekostet – er ist so kraftvoll! Je länger er steht, desto kraftvoller wird er. Du kannst also sehr gut eine große Menge davon machen. Das folgende Rezept ist für 1 1/2 Liter Schwedenbitter. Ich gib es dir mit den Zutaten weiter, die ich drinnen habe.

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Salbe / Creme aus Tinkturen rühren

Das Ende der Wurzelsammelzeit naht und einige der angesetzten Tinkturen eignen sich wunderbar zur Weiterverarbeitung als Salbe (Creme). Kurz zu den Bezeichnungen: Es wird oft von Salbe, Cremes oder Balsam gesprochen. Ich hab das so gelernt, dass eine Salbe eine reine Fettsalbe ist (also ohne Wasserphase wie eine Tinktur oder ein Hydrolat), eine Creme enthält eine Wasserphase und ein Balsam enthält Harze.

Jetzt beginnt die Zeit, um aus den wertvollen Ölen und Tinkturen Salben zu rühren.

Heute möchte ich dir gern mein liebstes Rezept vorstellen für Heilcremes. Du kannst es beliebig abwandeln was die Tinkturen, das verwendete Öl und die ätherischen Öle betrifft.

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Lärchenpechsalbe selber machen

Die Lärche im November – der einzige Nadelbaum der seine Nadeln alle verfärbt und abwirft.

Die Lärche ist ein wundervoller Lichtbaum. Ich liebe die Ausstrahlung dieses Baumes so sehr! Er ist einzigartig in seiner Art, denn er verfärbt seine Nadeln im Herbst golden, wie seine beblätterten Brüder und Schwestern und wirft danach alle Nadeln ab.

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Kräutersalz aus frischen Kräutern

Kräuter auf dem Bild oben: Schafgarbe; von links nach rechts: Dost, weiße Taubnessel, Wirbeldost, Brunelle;

Heute hab ich den Vorrat für Kräutersalz wieder aufgestockt. Das Salz ist so beliebt bei uns und ich verschenke soviel davon 🙂 . Ich ließ mich überraschen, was die Zutaten anging und streifte im Wald umher. Dabei raus kam: Schafgarbe, Dost, Wirbeldost, Weiße Taubnessel und Brunelle. Was für eine Kombi! Ich möchte euch gern kurz die Kräuter vorstellen, die im Salz gelandet sind:

Die Schafgarbe

Die Schafgarbe / Achillea millefolium ist eine großartige Heilpflanze. Sie verfügt über Ätherische Öle, die ihren unverwechselbaren Duft und Geschmack ausmachen. Sie hat ebenfalls Bitterstoffe und Gerbstoffe. Sie ist sehr wertvoll für den Darm, die Leber, den Magen und die Galle. Sie regt den Appetit an und weckt die Lebensgeister. Außerdem wirkt sie antiviral und antibakteriell.

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