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Meine Räucherfeder – Im Fluss des Lebens

Heute war ein etwas eigenartiger Tag. Einiges lief nicht so wie geplant.

Früher hätte mich das sehr beschäftigt – heute sehe ich den Dingen gelassener entgegen. Nicht weil sich im Außen etwas verändert hat, nein – im Inneren finden diese Prozesse statt.

Sich dem Fluss des Lebens in tiefem Vertrauen hingeben, wie wundervoll ist das.

Und so verlief dieser Tag doch ganz anders. Ich traf eine fremde Frau im Wald, mit der ich ein sehr tiefes Gespräch hatte. Und eine Räucherfeder entstand für mich.

Ganz ungeplant und doch vorhergesehen.

Ich fand heute ein Stück passendes Holz und noch die “letzte” dafür fehlende Feder von einem Raben.

Tiefe Dankbarkeit für das Leben – das ist es was ich heute empfinde ♥



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Die alte Weise – Geschichte zum Träumen

Die alte Linde

“Schön dich wieder zu sehen!” sagte sie zur alten Linde. Lange hatte sie sie nicht mehr besucht und beinahe wäre sie an ihr vorbeigelaufen. “Hastig, viel zu hastig bin ich manchmal!” dachte sie bei sich…

Die alte Weise war ihr sehr vertraut. Schon zweimal hatte sie ihr etwas besonderes gezeigt. Doch heute waren ihre Gedanken gar nicht danach gerichtet. “Wonach sucht du denn mein Kind?” fragte die alte Weise sie. “Ach weißt du, ich suche nach ein wenig Magie und etwas das mich magnetisch macht.” antwortete sie zögerlich.

“Nichts neues also Mädchen,” lachte die Alte, “öffne doch einfach deine Augen! Wachst du denn immer noch? Träume doch endlich – hier und Jetzt!” Es ergab keinen Sinn. “Was meint sie denn? Soll ich etwa im Träumen meine Angelegenheiten richten? Sie hat gut reden…” “Alles was du für Unmöglich hältst,” fuhr die Alte fort, “wird für dich wahr werden!” Das Mädchen ging ein paar Schritte weiter und erschrak:

Die Stachelbeere

“Diese Pflanze! Die hab ich ja noch nie gesehen!” Und sie wusste sofort, was die Alte meinte. Sie betrachtete die Pflanze ein wenig genauer. “Eine wilde Stachelbeere! Das ist doch unmöglich! Wie zauberhaft!” Noch vor 2 Tagen dachte sie über diese Pflanze nach, dass sie sie noch nie getroffen hatte und machte es sich gleichzeitig in Gedanken fast unmöglich. Voller Freude betrachtete sie die Pflanze in all ihren Einzelheiten.

Als sie gehen wollte, fing einen guten Schritt weiter, erneut eine Pflanze ihren Blick: “Das gibt es doch nicht – eine wilde Johannisbeere!” Freudentränen und Gänsehautschauer durchfluteten ihren Körper. Denn auch für diese Pflanze hatte sie irgendwann einmal den Beschluss gefasst, dass sie nicht zu finden sei.

Die rote Johannisbeere

“Danke, danke liebe Alte. Danke, dass du mir immer wieder zeigst, was Magie ist. Danke, dass du mir immer wieder die Augen nach innen öffnest. ” Voller Ehrfurcht ging sie nach Hause. Und es erwartete sie noch ein Geschenk …




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Tag des Waldes

Eine Liebeserklärung

Lieber Wald

Vor unbekannter Zeit,
hab ich mich in dich verknallt.
Wenn ich dich seh',
tut mir nichts mehr weh.
Im Innen wie im Außen, 
lässt du alle Gedanken sausen,
verbrausen,
zerzausen.
Neues kann entsstehen,
denn die Zeiten vergehen.
Chaos bringt Licht,
deine Unordnung zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht.
Deine Kinder, die Pflanzen,
lassen meine Zellen tanzen.
Mit dir will ich sein,
unendlich und fein,
bist du in meinem Herzen daheim
und ich in deinem.

Danke ♥

Ich wünsche euch einen zauberhaften Tag des Waldes und Frühlingsbeginn.



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Das Feenplätzchen – Geschichte zum Träumen

„Hab keine Angst.“ sagte der Zwerg zu ihr. Sie sah ihn durchdringend mit ihren großen dunklen Augen an. „Aber ich fürchte mich!“ „Dummes Geschwätz!“ erwiderte er, „Wegen diesem dummen Geschwätz bist du so vernebelt!“

Sie wusste, was er meinte. Seit Tagen konnte sie nicht mehr klar denken. Handlungsunfähig – so fühlte sie sich. Wie gelähmt, mit den Beinen in einem Kaugummi steckend. Es musste aufhören, es musste doch einen Weg raus geben aus dieser Hilflosigkeit!

„Bitte hilf mir!“ bat sie den Zwerg. „Gehe weiter nach Norden, dort wird sich dir ein Licht zeigen. Nimm es an, oder nicht. Es ist deine Entscheidung. Immer.“

Sie ging weiter. Erstaunt blieb sie stehen und betrachtete die Steinwesen. „Sie sind mit den Zwergen verbunden…“ dachte sie bei sich. „Wie gut es diese sturen Wesen doch haben. Sie scheinen wenig zu empfinden – welch Vorteil manchmal. Oder immer?“ Sie war sich nicht sicher. Irgendwie fühlte sie ja doch gerne. Nur das nicht, das lähmte all ihre Sinne.

Weiter im Norden angekommen, erkannte sie sofort, wovon der Zwerg sprach: Das Licht! Ein Feenplätzchen, eingehüllt in zauberhaftes Licht. Niemals dürfte man diesen Platz betreten! Sie spürte, wie das Licht in ihr Herz floss und so flossen auch Tränen. Es tat gut. Zum ersten Mal seit Tagen fühlte sie sich etwas leichter. Sie nahm ein paar der Zauberblumen mit und schloss das Licht dieses Ortes, für immer in ihr Herz.




Gelebte Naturspiritualität – Der Stein

Was für ein zauberhafter Tag das gestern im Wald war! Die Sonne wärmt schon mit richtiger Kraft. Ich konnte ein wunderbares Plätzchen zum Sonnen entdecken. Am Fuß einer Waldkiefer, umgeben von einem jungen Haselstrauch und reichlich blühender Schneeheide – so schön!

Ich hatte gestern nichts großartiges vor, denn sehr oft gehe ich ja mit einer Aufgabe in den Wald. Dinge entdecken, Wege auskundschaften für Wanderungen, den Stand der Vegetation prüfen, sammeln für Rezepte, Fotos für den Blog und die Social Media Kanäle oder Unterlagen und mehr.

Gestern war einfach mal Seele baumeln lassen angesagt – wie wunderbar! Ich startete also in den Wald Richtung Natters. Am Beginn des Waldes angekommen, hielt ich kurz inne an der Stelle, wo sich die ersten Wege kreuzen. Es ist die Stelle, an der ich auch das Dankesritual in diesem Wald durchführe. Dazu hab ich ein paar Samen oder ähnliches dabei um den Wesen des Waldes zu danken und um Einlass zu bitten.

An dieser Stelle hatte ich vor vielen Jahren auch das Ritual gezeigt bekommen. Eine besondere Stelle. Als ich zum Boden blickte, sah ich ihn aus dem Schnee blitzen – den Stein. Das ist er! Wusste ich sofort.

In den letzten Rauhnächten, hatte ich eine zauberhafte Rauhnachtsgruppe und wir unternahmen jeden Abend eine Seelenreise (Meditation) zu einem Tier des Waldes. Am siebten Tag bekam ich vom Wildschwein eine wichtige Botschaft: “Wenn du dein Urvertrauen stärken willst oder nach Fülle fragst, dann öle deinen Kraftstein ein. Du wirst ihn sofort erkennen.”

Nun, das ist er 🙂 Danke

Ich hab gestern dazu ein energetisches Öl angesetzt, dass 1 Nacht am Fenster neben dem Stein gezogen hat. Besondere Pflanzen (selbstgesammelt oder in Liebe geerntet vom Blumenstrauß) sind drinnen. Das mag vielleicht für den ein oder anderen von euch lustig klingen, doch diese Dinge gehören für mich genauso zum Naturerleben dazu, wie die Inhaltsstoffe von Wildkräutern und deren Geschmack.

Das ist für mich gelebte Naturverbindung, denn wir sind viel mehr, als eine Haufen aneinandergereihter Zellen ♥

Hast du auch deine eigenen Kraftgegenstände? Erzähl mir gern davon – ich freu mich 🙂




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Ich freu mich auf Dich ♥

Lichtmess – Imbolc – Ins Spüren kommen

Heute war sie für mich spürbar – die Energie des Jahreskreisfestes Lichtmess / Imbolc. Kalendarisch festgemacht ist das Fest auf den 1./2. Februar, andere Quellen wiederum sprechen vom Februarvollmond.

Für mich war es heute soweit. Ich war im Wald, Tautropfen, Sonne, Schnee und das erste Grün, das ich genascht habe – das ist für mich Lichtmess. Die Vögel zwitscherten lauter als sonst und eine angenehme Wärme erfüllte mich innerlich.

Was ich dir damit erzählen möchte ist: Lass dich von festgefahrenen Daten nicht irritieren und höre auf dein Inneres. Du wirst spüren, wenn es soweit ist ♥

Zu dem Thema gab es übrigens bereits zahlreiche Beiträge auf Instagram – ich finde das sehr schön 🙂

Was du an Lichtmess (und vielleicht ist das für dich erst in einer Woche spürbar) machen kannst, um dich mit der Energie der aufkeimenden Natur zu verbinden?

  • Einen ausgiebigen Spaziergang machen, in Ruhe, ohne Musik in den Ohren, am besten alleine
  • Das veränderte Licht und die Wärme wahrnehmen
  • Den Vögeln lauschen
  • Den Tieren des Waldes eine Kleinigkeit dalassen
  • Das erste Grün entdecken und (wenn du weißt was es ist) naschen 🙂
  • Dich freuen und die Energie in dein Herz aufnehmen

Ich möchte dir noch gerne ein paar Eindrücke dalassen und wünsch dir einen zauberhaften Start in den Februar!




Knospen Wanderung mit mir an der VHS in Innsbruck am 05. März 2022

Knospen Wanderung mit anschließender Verarbeitung / Gemmotherapie mit mir an der VHS Innsbruck am 12. März 2022

Online Kurs: Knospen erkennen für die Gemmotherapie zum selbererarbeiten – jederzeit im eigenen Tempo machbar

Kräuterkuchl Kräuterwochenende in Innsbruck Ende März

Ich freu mich auf dich 🙂

Dezembergedanken – dein inneres Feuer

Heute Morgen hatten wir einen Stromausfall. Ein großer Teil der Stadt war davon betroffen – er dauerte etwa 10 Minuten. In diesen 10 Minuten kamen mir Gedanken, die ich gerne mit dir teilen möchte.

Wie weit haben wir Menschen uns vom Feuer entfernt?

Auf wie vielen Ebenen betrifft uns dieses fehlende Feuer?

Diese beiden Fragen ploppten in meinem Kopf auf und ich unternahm einen Spaziergang im verschneiten Wald, um ein wenig darüber nachzudenken.

Feuer ist ein so wichtiges Element für uns Menschen. Man könnte fast sagen – es macht uns überhaupt erst zu Menschen. Die Tiere fürchten das Feuer, die Pilze und Pflanzen sind ihm ausgeliefert.

Seit der Erfindung des Stroms wurde das Feuer immer unbedeutender. Seit der Verwendung von Led’s wird unser Licht immer kälter. Ich ertappe mich oft dabei, noch Halogen Lampen zu kaufen, denn ihr Licht gibt einfach mehr Wärme ab.

Rauchen ist verpönt mittlerweile, stattdessen wird “gedampft”. Und auch das Räuchern mit Kohle wird bei so manchen vollends durch Aromaöl Diffusoren ersetzt. “Die Kohle ist ungesund” ist das Argument. Ein Kamin in Haus oder Wohnung ist für die meisten Menschen träumerisches Luxusgut – es fehlt an Platz und Möglichkeiten. Ein Lagerfeuer in der Natur? Fehlanzeige – verboten.

Es ist nicht verwunderlich, dass uns dieses Feuer auch innerlich beginnt mehr und mehr zu fehlen. Herzenswärme, Nächstenliebe, Gemeinschaftssinn, Zulassen von Nähe, Freude und Lebensenergie sind damit gekoppelt. Vielleicht ist es an der Zeit, wieder mehr das innere Feuer in unseren Herzen zu entzünden! Wie wäre es, diesen Dezember als Anlass dafür zu nehmen?

Vielleicht möchtest du mal:

  • Die Tiere im Wald füttern und sie dann heimlich, voller Freude, wie ein kleines Kind beim Nahrung holen betrachten.
  • An einem kalten Wintertag alleine, ohne Vorhaben und Ziel durch den Wald laufen und den Unterschied, zwischen der Kälte im Außen und deinem inneren Feuer im Herzen spüren?
  • Dich mit einem lieben Menschen treffen und einfach nur Zeit mit ihm verbringen.
  • Mal wieder Räuchern, so richtig, dass der Rauch steht und die Kohle knistert und das Knistern ganz tief in der Herz aufnehmen.
  • Die eine Kerze anzünden und mal ganz lange in die Flamme schauen. Lass die Flamme mit deinen Gedanken tanzen.
  • Die bevorstehende Wintersonnenwende als Anlass nehmen, dein Licht zu entdecken und groß zu machen.

Ich wünsche dir viel Freude und eine lichterfüllte Zeit 🙂




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Zauberhafte Rauhnachtsbegleitung, mit täglichen Meditationen, Impulsen und Krafttieren. Alles auch zusätzlich aufgezeichnet in einer geschlossenen Facebook Gruppe 🙂


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Novembergedanken – wenn sich der Nebel lichtet – Zeichen oder Projektion

Heute war ich wieder mal im Wald. Ein absolut magischer Vormittag mit viel Nebel. In Tirol ist Nebel ein eher seltenes Geschenk – umso mehr genieße ich ihn in vollen Zügen.

Als ich heute unterwegs war, musste ich an eine Pflanzenbegegnung von Anfang September denken. Sie hatte mich zutiefst berührt, ich hatte für einen Moment wirklich das Gefühl, das ist ein Zeichen.

Doch mir passierte es schon öfter, wie auch dieses Mal im September, das Zeichen nicht wirklich Zeichen waren. Heute wurde mir klar es sind Projektionen. Alles was uns im Außen begegnet, ist eine Projektion unseres Gemütszustands.

Und doch – manchmal sind es wirklich Zeichen. Mit Zeichen meine ich etwas, das prophetisch etwas Kommendes ankündigt. Also wo liegt nun der Unterschied? Gibt es überhaupt einen?

Ich bin heute zum dem Schluss gekommen, dass alles Projektion ist. Projektion kann nur dann zu einem Zeichen werden, wenn wir ihr genug Gefühl und Raum geben und sie wirklich in uns wahr machen und annehmen.

Wenn man zum Beispiel tief drinnen nicht mehr an die Liebe glaubt, begegnen einem zwar Projektionen hie und da, sie können aber nicht zu Zeichen werden, weil wir nicht bereit sind sie anzunehmen.

Zeichen sind also Projektionen mit genügend Gefühlsladung und Annahme. Mit ausreichend WAHRnehmung.

Danke lieber Wald, dass du mir seit Jahren so viele Dinge erklärst, sie für mich bereifbar machst.



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