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Was mich Pflanzen über die Liebe lehren

Die Liebe <3

Was bedeutet für dich Liebe?

Ein paar Gedanken die mich heute besucht haben:

Liebe ist alle Seiten zu leben. Alles zu schauen und zu empfangen. Liebe zu sich selbst bedeutet alles anzunehmen, zu fühlen und gleichzeitig sein zu lassen. Nicht festzuhalten und nicht zu urteilen.

Wie in der Pflanzenwelt, hat alles seinen Platz und seine Schönheit. Es gibt kein Gut oder Böse.

Die Tollkirsche

Die Energie der Tollkirsche, brachte mich gestern tief in mein Inneres. Ihr Anblick erfüllt mich mit Ehrfurcht. Sie führt mich mitten in mein Herzzentrum – fast schmerzhaft für einen kleinen Moment – doch sehr heilsam. Sie lehrt mich, dass es nichts Schlechtes an oder in mir gibt und alles pure Schönheit ist.

Umarme deine dunklen Seiten, genauso wie deine Hellen.

Umarme dich in Liebe <3



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(Un)passende Gedanken

Der Moment, wenn du realisierst, dass du immer versucht hast ein Leben zu leben, dass für dich aus vielen Gründen nicht passend ist.

Unpassend Passend.

Wir sind so verschieden. Wir dürfen das auch sein. Ich fühle mich, seit ich denken kann nicht passend. Anders, komisch, einfach nicht normal.

Schmerzhaft wird das Ganze, wenn dir deine Außenwelt zu verstehen gibt, dass etwas mit dir nicht stimmt.

Noch schmerzhafter wird es, wenn du selber beginnst das zu glauben und dich durchgehend „falschmachst“.

Noch viel schmerzhafter wird es, wenn existenzielle Dinge an dem Anderssein hängen und du nur mehr krampfhaft versuchst, irgendwie zu funktionieren.

Stopp.

Chaos.

Zerstörung.

Neuordnung.

Das Leben birgt viele Geheimnisse in sich. Bist du bereit sie zu entdecken?

Ich bin bereit

;

Never give up <3



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Die heilende Kraft des Zauberwaldes – ein Spaziergang

Heut nimm ich dich mit auf magische Pfade durch einen magischen Wald…

Es war kühl und nass heute…

Und neblig – ich liebe es bei so einem Wetter im Wald zu sein…

Durch die Nässe, beginnt alles zu leuchten…

Und es sind nur wenige Menschen unterwegs…

Dafür ist das Elfenreich umso belebter…

Ich genieße die Gesellschaft von den Waldwesen…

Und geh mit vollem Herzen wieder Heim <3


Was ich heute im Wald gelernt habe:

Die schönsten Momente und Abschnitte kommen dann, wenn man sie nicht erwartet.

Es ist wichtig, mutig neue Wege zu gehen.

Es lohnt sich immer wieder inne zu halten auf seinem Weg und einen Blick zur Seite zu werfen.

Es geht nicht immer hoch und runter, auch auf einer Ebene gibt es unendlich viele Möglichkeiten.

Dinge, die man schon eine Weile sucht oder erreichen will, kommen dann, wenn man sie komplett loslässt.

Der Specht hat eine Botschaft für mich.

Überall ist Liebe.



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die Kräuterkunde und (unheilbare) chronische Erkrankungen Teil 1: Diabetes Mellitus Typ 1

Es kitzelt mich schon länger in den Fingern, zu diesem Thema etwas zu schreiben. Es ist vielschichtig, aus meiner Sicht auch oft sehr emotional belegt. Es herrschen Irrglaube, Unverständnis, falsche Annahmen und Hoffnungen.

Es ist für manche eine Schwarz-Weiß Malerei: Entweder du glaubst an die Schulmedizin, die Wissenschaft und nimmst Medikamente, oder du liest Bücher von Christian Rätsch und Wolf Dieter Storl, beschäftigst dich mit Kräuterkunde, Schamanentum, Elementarwesen und glaubst an Pflanzenseelen und Hildegards Grünkraft.

So: here I am! Ich glaube an beides, schaffe es immer wieder trotz aller Schwierigkeiten diese Welten in mir zu vereinen und lebe sehr gut damit.

Ganz stolz und glücklich über meinen ersten Glucosesensor nach 18 Jahren Diabetes 🙂

Ich werde oft gefragt, ob es denn kein Kraut gegen den Diabetes gibt. Da liest man ja so viel: Zimt soll ja der Hit sein zum Beispiel! Da braucht man ja fast kein Insulin mehr! Das ist Blödsinn, Diabetes Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die insulinproduzierenden Zellen (Betazellen) in der Bauchspeicheldrüse zu nahezu 100% zerstört sind, die interessiert sich recht wenig für Zimt.

Trotzdem, hab ich über die vielen Jahre die Erfahrung gemacht, dass für mich (!) einige Pflanzen zeitweise eine kleine Erleichertung im Blutzuckermanagment und der Anpassung der Insulinbedarfsmenge darstellen können.

Das hat unterschiedliche Gründe: Zum einen sind schwankende Blutzuckerwerte und Insulinbedarfsmengen sehr stark mit der psychischen Verfassung verbunden. Zum anderen, erleichtern leberwirksame Pflanzen, zeitweilig die Mengenanpassung für Insulin. Auch mit Gerbstoffen kann ich immer wieder ganz gute Erfahrungen machen. Es handelt sich dabei immer um kurze Stupser, um den Haushalt wieder ein wenig besser in den Griff zu bekommen. Dauerwirkung stellt sich dadurch keine ein. Aber auch schon kurze Phasen der leichteren Insulinbedarfsanpassung, fühlen sich wie ein kleiner Urlaub an 🙂 (Das betrifft alles mich – das heißt bei dir, oder dem Diabetiker, den du kennst, kann das ganz anders sein. Jeder chronisch Kranke ist anders, jeder Körper reagiert anders!)

Glücklich in der Wiese, bei der Kontaktaufnahme mit dem Löwenzahn <3

Im folgenden stell ich dir ein paar Pflanzen vor, die mein System immer wieder ein wenig anstupsen.

Die jungen Blätter der Eberesche

Junge Ebereschenblätter sind flauschig und zart.

Die Eberesche ist ein Rosengewächs. Wie alle Rosengewächse, verfügt sie über reichlich Gerbstoffe, die in den jungen Blättern noch etwas milder sind. Ganz intuitiv zieht es mich zu dieser Pflanze und ich genieße die jungen Blätter einmal im Jahr sehr, in einer Teemischung. In dieser Teemischung landet noch Löwenzahn (Bitterstoffe) und andere Gerbstoffhaltige Pflanzen, wie zum Beispiel Nelkenwurz oder Brombeerblätter. Auch die jungen Heidelbeerblätter können gesammelt werden und in die Mischung beigefügt werden. Wenn du einen empfindlichen Magen hast, sei mit Gerbstoffen eher sparsam.

Der Löwenzahn

Der Löwenzahn

Eine so tolle, kraftvolle Pflanze! Mit seinen Bitterstoffen regt er den gesamten Verdauungstrakt an und ist leberwirksam. Besonders die Stängel sind voller Kraft für den Stoffwechsel. Auch hier gilt: Sparsam anwenden, wenn du empfindlich bist. Ich gebe die Blüten gern mitsamt den Kelchen in bittere Teemischungen und nasche die Stängel mitsamt Blüten ab und zu von der Wiese. Im Herbst und im Vorfrühling, esse ich sehr gerne die Wurzel – am liebsten roh im Salat.

Die Mariendistel

Die wunderschöne Blattrosette der Mariendistel

Was für eine zauberhafte Pflanze! Ich liebe Disteln – ich liebe sie alle. Bei der Mariendistel werden die leberwirksamen Samen verwendet. Bei uns in Tirol, treffe ich sie sehr, sehr selten an, daher besorge ich mir so alle 2 Jahre die Samen in der Apotheke und mache eine kleine Kur mit ihnen. Das tut rundum sehr gut und balanciert meine Werte ein wenig aus. Disteln sind stark mit dem Thema Wut verbunden – mehr dazu hier.

Das Johanniskraut

Das Johanniskraut in voller Blüte

So eine wunderbare Seelenpflanze! Das Johanniskraut bringt Licht in die dunkelsten Winkel und ist ein (auch wissenschaftlich anerkanntes) Antidepressivum. Ich mag den herb schmeckenden Tee so gerne. Es gibt allerdings auch Kontraindikationen: Schwangerschaft, Medikamenteneinnahme (nicht alle, aber einige) und stark lichtempfindliche Haut. Wenn es meiner Psyche besser geht, sind auch meine Werte stabiler.

Das Echte Labkraut

Das Echte Labkraut im Juli, in voller Blüte

Der Duft des echten Labkrauts ist betörend: Die enthaltenen Cumarine geben ihm den unwiderstehlichen Duft. Auch der Waldmeister, der Steinklee und das Wiesenlabkraut sind voller Cumarine. Sie wirken leicht blutverdünnend und stimmungsaufhellend. Da freut sich das Gemüt und der Körper drüber! Dosiere sparsam, denn zuviel an Cumarinen macht böse Kopfschmerzen. (Jedem Rauschmittel sein Kater 😀 )

Schwarzkümmelöl

Schwarzkümmelsamen

Mit Schwarzkümmelöl mache ich immer wieder kurze Zeit die Erfahrung, dass mein Insulinbedarf ein wenig sinkt und sich daher sehr kohlenhydratreiche Mahlzeiten besser berechnen lassen. Der ägyptische Schwarzkümmel ist mit unserer Jungfer im Grünen verwandt. Die Samen unserer Pflanze sind allerdings um ein Alkaloid reicher und sollten daher nicht in den Mengen des Schwarzkümmels konsumiert werden. Mit den Samen der Jungfer im Grünen hab ich bisher keine Erfahrung. Schwarzkümmelöl bekommt man im Bio Laden – ein Teelöffel vor den Mahlzeiten tut für kurze Zeit gut.

Es gibt noch zahlreiche Pflanzen, die mir immer wieder guttun, nur mir fallen sie gerade nicht ein. Doch eines haben sie alle gemeinsam: sie verzaubern mich und bringen mich in eine andere Schwingung. Davon profitiert der Körper immer! Ganz egal wie unheilbar die Erkrankung ist, es gibt immer ein besser oder schlechter. Der Kontakt mit der Pflanzenwelt ist einfach wundervoll <3

Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag. Hast du auch Erfahrungen, bei chronischen Erkrankungen mit diversen Pflanzen, die sich nicht unbedingt immer nachvollziehen lassen? Lass es mich gerne wissen 🙂



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wer bin ich?

Manchmal bin ich voller Hoffnung. Ich bin eine Kämpferin.

Ich bin zu den Kräutern gekommen, weil ich den unerschütterlichen Glauben an Heilung in mir trage. Ich wollte immer diejenige sein, die sich irgendwann hinstellt und sagt: Schauts her! Ich hab mich so, oder so, oder so geheilt! Ihr könnt das auch! Glaubt daran. Fangt an zu suchen, in euch zu gehen und zu lauschen.

Was passierte über die Jahre? Was meine beiden schlimmsten Krankheiten angeht: Nichts.

Der Diabetes Typ1 ist sichtlich unbeeindruckt von meinen Experimenten. Und die Migräne? Die dachte sich: Hey, wenn du mich noch länger ärgerst, änder ich meinen Namen von Episodisch in Chronisch um. Basta. Du kannst mich mal mit deinen Kräutern!

So schauts aus. Und da ist dann noch der liebe Gott, dem ich oft schon schwere Vorwürfe machte, um ihn dann doch wieder reumütig anzuflehen. Keine Ahnung, was sein Plan ist.

Was will ich mir und dir jetzt erzählen? Ich weiß es nicht. Ich hab einfach das Bedürfniss zu Schreiben. Das tut meiner Seele gut.

Doch halt! Mir fällt grad ein, ich will dir mit der Geschichte doch was erzählen: Gib nicht auf! Damit meine ich nicht nur dich selbst, sondern auch deinen Glauben und deine Träume. Ich bin tief berührt von der Pflanzenwelt, und dem, was sie in uns Menschen verändern kann. Ich bin ihr nicht böse, dass sie diese beiden belastenden Krankheiten nicht wegzaubern kann. Ich glaube trotzdem an sie. Unerschütterlich.

Deshalb mach ich weiter. Deshalb gebe ich Kurse.

Vielleicht bist auch du deshalb hier gelandet und liest gerade diese Zeilen <3

Die heilende Kraft des Wacholderwaldes

Neumond – Zeit zum Knochensammeln.

Die eigenen Teile wieder neu zusammenfügen – das ist mir heute ganz gut gelungen. Die Zeit um den Neumond eignet sich immer wieder, für eine kleine Wiedergeburt. Wenn auch im Dunklen und Stillen – es entsteht neue Kraft.

Wieder einen Schritt weiter – der Wacholder hat mich heute so wundervoll dabei begleitet.

Er hilft uns zu transformieren, Wunden zu heilen und uns neu zu definieren. Immer und immer wieder <3



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Never give up

Manchmal ist alles schwer. Manchmal ist alles zu viel, oder zu wenig, zu tief oder zu seicht. Manchmal bin ich mir selbst nicht gut genug.

Es gibt sie zuhauf – diese Phasen, in denen ich das furchtbare Gefühl des Versagens in mir trage. Alles geht zu langsam, nichts läuft so, wie man es sich vorgestellt hat.

Diese Phasen sind schwer zu ertragen. All die Krankheiten – manchmal lasten sie auf mir wie ein großer Stein. Langsam – viel zu langsam bin ich mir selbst. Was wollte ich nicht schon alles erreicht haben – seit 4 Jahren nebenbei selbstständig – und noch immer viel zu wenig um davon leben zu können. Mein Plan war ganz ein anderer…

Angekommen an einem Punkt, wo der Brotjob nicht mehr machbar ist – zu oft krank – zu viele Schmerzen. Manchmal ist alles schwer… manchmal ist alles zu viel.

Auch diese Momente gibt es und sie sind nicht schön. Auch sie dürfen da sein – auch sie wollen gespürt und gelebt werden. Auch die Angst – die Angst wie es weitergeht, die Angst, noch mehr zu versagen.

Tag drei der Migräne – jeden Monat ein Status… jeden Monat ein bisschen weniger Kraft. Und trotzdem ist da etwas: es ist die Hoffnung, dass es wieder besser wird, dass es Freude und Freiheit gibt.

Never give up <3



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