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Giersch Salbe bei Gicht

Der Giersch in voller Blüte

Der Giersch ist wohl das beste, pflanzliche Helferlein bei Gicht. Zur Pflanze hab ich dir hier im April schon einiges erzählt.

Gestern hab ich zum ersten Mal Gierschsalbe gemacht, weil sie momentan in unserer Familie gebraucht wird. Eine Kombination aus frisch gegessenem Giersch und der Salbe die örtlich auf die betroffenen Stellen aufgetragen wird bringt nun hoffentlich Linderung.

Die Salbe ist flott gerührt – der Giersch wächst nahezu überall. Sei dir beim Sammeln bitte zu 100% sicher, denn der Doldenblütler kann leicht verwechselt werden und das kann fatal sein. Typisch ist die Dreizahl der Blätter und der gekerbte Blattstiel.

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Der Giersch / Aegopodium podagraria

Der Giersch / Aegopodium podagraria

Der Giersch gehört zur Familie der Doldenblütler. Typisch für den Giersch ist die Dreizahl der Blätter und der gekerbte Blattstiel. Die Blätter kommen im Frühling aus dem lichten Waldboden hervor. Der Giersch ist eine tolle Pflanze für die Wildkräuterküche, denn sein milder, frischer Geschmack passt zu vielen Gerichten. Er enthält viel Vitamin C und Spurenelemente. Die große Stärke des Giersch ist seine harnsäuretreibende Wirkung, das macht ihn bei Gicht zu einem der besten Kräutermittel. (Podagra = Gicht) Andere Namen sind auch Erdholler und Geißfuß. Er wird, wie viele andere Frühlingskräuter auch, hauptsächlich frisch verwendet. Bei Gicht kann eine Kur mit Frischsaft Gutes tun und auch sonst gibt das Kraut neue Kraft nach einem langen Winter. Auch äußerlich als Salbe oder Wickel kann der Giersch bei Gicht helfen und die Schmerzen und Entzündungen lindern. Er reinigt das Blut und gibt Kraft.

Wie du eine Gierschsalbe rührst, die bei Gicht helfen kann, zeig ich dir hier.

Ich wünsch dir ein schönes Wochenende und viel Gesundheit ❤