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Mein erstes Graskörbchen

Ich hab unlängst mein erstes Graskörbchen selber geflochten. Eine so wunderbare Aufgabe! Die Inspiration dafür kam von dem tollen Instagram account @wildniswind.

Zuerst werden verschiedene Gräser gesammelt. Schau einfach mal, was bei dir in der Umgebung so wächst. Ich hab 4 unterschiedliche Gräser verwendet.

Dann lässt du sie ein wenig trocknen. Ich hab sie 2 Tage antrocknen lassen. Beim Angreifen rascheln sie dann ein wenig.

Befeuchte die Gräser wieder gut, indem du sie abduschst oder ins Wasser legst. Dadurch werden sie biegsam und du kannst sie leichter verarbeiten.

Du brauchst außerdem einen kleinen Gummiring, eine dicke Nähnadel und einen robusten Faden.

Im ersten Schritt nimmst du dir ein paar Gräser, etwa Fingerdick und bindest sie am unteren Ende mit dem Gummiring zusammen. Nun teilst du die Gräser in 3 gleiche Stränge und beginnst zu flechten, so als ob du einen Zopf flechten möchtest.

Geht es dem Ende zu, beginnst du einfach nach und nach Gräser zu den vorhandenen Strängen zu legen, sodass du weiterflechten kannst.

Ganz egal, wenn die Enden herausstehen – das kannst du dann am Schluss verschönern, indem du sie vorsichtig wegschneidest.

Flechte immer weiter, bis du eine richtig lange Grasschnur hast. Diese Grasschnur kannst du wiederum ein wenig trocknen lassen. Ich hab nach 2 Tagen weitergearbeitet.

Bevor es weitergeht, mach deine Grasschnur richtig gut nass. Ich hab sie lange abgeduscht – so ist sie biegsam und angenehm zum Weiterverarbeiten.

Nimm dir den Faden und die Nadel zur Hand. Öffne den Gummiring an der Schnur, schneide dir den Anfang noch gut zurecht und rolle das Ende einmal gut ein, sodass du wie eine Schlaufe hast. Befestige sie gut mit deinem Faden. Das ist das Innere deines Körbchens oder deiner Schale. Drehe die Schnur immer weiter, wie eine Schnecke und vernähe immer Stück für Stück.

Zum Abschluss, kannst du mit der Schnur den Henkel machen. Lass dein Körbchen trocknen und fertig ist es <3

Ich möchte das auf jeden Fall wieder machen und mit unterschiedlichen Pflanzen experimentieren. Zum Flechten und Vernähen gab es in meiner Facebook Gruppe Nabanatur jeweils ein nettes Live. Komm gern in die Gruppe, wenn du einen Facebook Account hast, ich geh dort immer wieder mal Live und nimm dich mit in den Wald oder es gibt Interessantes zur Pflanzenkunde <3

Viel Freude beim Probieren 🙂



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Nadine Bachler 
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Knospen erkennen / Gemmotherapie Online Kurs – Juhu!

Ich freu mich so! Mein erster Online Kurs ist fertig! Es waren arbeitsreiche Wochen mit allen Gefühlen die dazu gehören. Und gestern Abend, nach einem 10 Stunden Tag vorm PC war es dann soweit – das Kursbaby ist da <3

Ich bin unendlich dankbar für mehrere Dinge:

  1. Danke Papa, dass du so super gefilmt hast!
  2. Ich bin dankbar für meine Fotografenlehre. Hätte ich die nicht, könnte ich unmöglich Sachen machen, wie professionelle Videos erstellen, gute Layouts basteln und natürlich gute Fotos machen!
  3. Ich bin meinem Körper dankbar. Trotz unzähliger Migräneschmerztage in den letzten Wochen und miserablen Blutzuckerwerten, hat er mich kraftvoll durch dieses erste große Projekt getragen.
  4. Ich danke dir! Dass du da bist, dass du das hier gerade liest, das du dich für die Pflanzenwelt in all ihren Facetten interessierst. Denn ohne dich, wäre all das nicht entstanden!

DANKE <3

Ps:Was haben die Wacholderbeeren damit zu tun? Manche Dinge brauchen Zeit bis sie reif sind.

Wie mein Online Kurs – wie die Wacholderbeeren ❤️

Wacholderbeeren in allen Reifestadien

Der Quendel / Thymus serpyllum

der Quendel / Thymus serpyllum

Dieses kleine Pfänzchen hast du vielleicht schon einige Male beim Wandern getroffen ohne es bemerkt zu haben, denn es ist wirklich winzig. Der Quendel ist eine wahre Kraftpflanze , robust und Lebensenergie spendend gehört er für mich irgendwie zum August. Er wächst gerne in trockenen Waldwiesen und liebt die Sonne. Der Quendel gehört zur Familie der Lippenblütler und ist die wilde Form des Gartenthymians. Er enthält reichlich ätherische Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe und Vitamine.

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Über die MAgie von Plätzen und die Verbundenheit

Manche Plätze rufen einen. Manche Plätze bedeuten etwas Besonderes in deinem Leben. Manche Plätze sind so fremd und doch so vertraut.

Die letzten zwei Wochen waren sehr turbulent und zugleich wunderschön. Ich hielt die beiden ersten Kräuterwanderungen seit dem Coronalockdown und bin sehr glücklich darüber, dass wieder ein wenig Leben ins Seelenhaus kommt. Ich merke auch, dass ich mehr Zeit für die Dinge und Erledigungen brauche als noch vor ein paar Monaten. Der Lockdown und das Burnout haben mich gelehrt, langsamer zu gehen, gütiger zu mir selbst zu sein und ehrlicher, was meine Grenzen angeht. Das ist megaschön!

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Die Strahlenlose Kamille / Matricaria discoidea

Matricaria discoidea

Die Kraft, das Weh im Leib zu stillen,

verlieh der Schöpfer den Kamillen.

Sie blühn und warten unverzagt,

auf jemand, den das Bauchweh plagt.

Der Mensch jedoch in seiner Pein,

glaubt nicht an das, was allgemein

zu haben ist: Er schreit nach Pillen.

Verschont mich, sagt er, mit Kamillen,

um Gottes Willen!

aus Karl heinrich Waggerl: Das heitere Herbarium
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Der Klatschmohn / Papaver rhoeas

Der Klatschmohn / Papaver rhoeas

Er gehört zu meinen absoluten Lieblingspflanzen – der Klatschmohn. Seine leuchtend roten Blüten sind wie das pure Leben und die Zartheit seiner Blütenblätter ist einfach betörend. Er gehört zur Familie der Mohngewächse und ist leicht giftig. Das Alkaloid Rhoeadin wirkt leicht schmerzstillend. Außerdem enthält er Schleimstoffe und ist somit ein guter Begleiter bei Husten. Als beruhigender Abendtee tut er richtig gut in stressigen Zeiten.

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Auf der Suche nach Verbündeten

Der Beifuss in Blüte

Ein Gedanke, der mich sehr beschäftigt ist der, der Pflanzenverbündeten. Immer mehr komme ich zu dem Schluss, dass ich nicht sehr viele Pflanzen brauche um mich gut zu fühlen und den Grundstock meiner Gesundheit zu erhalten. Interessant ist auch, dass der Gedanke bei vielen Kräuterkundigen in der Vergangenheit bereits präsent war. Ich merke oft sehr stark, dass es mich zu gewissen Pflanzen hinzieht. Diese Pflanzen lassen etwas in mir anklingen – sie lassen etwas ertönen.

Manche Pflanzen finde ich interessant und bin vom Verstand her fasziniert, was sie doch alles bewirken können. Bei anderen Pflanzen wiederum ist es anders: Ein tiefes Gefühl der Hingabe und Verbundenheit, der Faszination und Liebe erfüllt mich bei ihrem Anblick und ihrem Duft.

Für mich bedeutet das, mich auf den Weg einer langen und spannenden Reise zu begeben – eine Reise auf der Suche nach meinen Verbündeten. Sie begleiten mich ein Leben lang und rücken für mich vieles zurecht.

Wie ist das bei dir? Hast du dir schon einmal darüber Gedanken gemacht? Hast du auch das Gefühl, dass du gewisse Pflanzen hast die fast alles für dich wieder gut machen? Zu welchen Pflanzen fühlst du dich hingezogen?

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Das zweiblättrige Schattenblümchen / Maianthemum bifolium

Das Zweiblättrige Schattenblümchen / Maianthemum bifolium

Das Schattenblümchen gehört zur Familie der Maiglöckchengewächse. Es enthält, wie auch die Maiglöckchen, Glykoside die herzwirksam sind – ist also giftig. Interessant ist, dass keinerlei volksheilkundliche Anwendungen bekannt sind, die sich auf das Herz beziehen. Es wurde früher als harntreibendes Mittel verwendet, davon ist aber abzuraten, aufgrund der unbestimmten Giftigkeit.

Die Pflanze wächst gern an schattigen Plätzen im Wald und ist sehr schön anzusehen. Eine unglaubliche Eleganz und Zartheit strahlt sie durch ihre stufenartig angeordneten zwei Blätter und ihr zarten weißen Blüten aus. Viel Freude eim Entdecken 🙂

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Star of Bethlehem / der doldige Milchstern und meine Reise zu (mit) den Bachblüten

der doldige Milchstern / Ornithogalum umbellatum

Ich habe eine Weile überlegt, ob ich das Schreiben soll. Ich teile hier mit dir zum Teil sehr persönliche Erlebnisse – und doch: es gibt Erfahrungen, die sind so tiefgreifend, dass man das Gefühl hat, wenn man das jetzt schreibt, macht man sich nackt. Doch ich möchte es schreiben, denn nur so kannst vielleicht auch du neue Schritte machen.

Diese wunderschöne Blume ist eine Bachblüte. Ich bin ehrlich, ich weiß nicht sonderlich viel über Bachblüten. Doch wie ich an sie gekommen bin bzw. was sie in mir auslösten, dass will ich dir gerne erzählen. Ich habe in den letzten zwei Jahren 3 Bachblüten genommen: Die erste war Larch (die Lärche), die zweite war Oak (die Eiche) und die dritte war Star of Bethlehem (doldiger Milchstern).

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