Vogelmieren Salbe – Wohltuend und kühlend
Du kannst die Vogelmiere das ganze Jahr über entdecken. Besonders präsent ist sie im Frühling an Wegesrändern und im Garten als typisches Beikraut. Eindeutig bestimmen lässt sie sich anhand des Haarstreifens auf nur einer Seite am Stängel entlang.

Sie ist weich und sehr biegsam und hat einen frischen, leicht Erbsen-ähnlichen Geschmack, der an jungen Mais erinnert. In der Küche ist sie am besten frisch zu verwenden in Salaten oder aufs Butterbrot. Verwende sie sparsam, denn sie hat reichlich Saponine, die reizend wirken können, wenn sie in großen Mengen gegessen wird.
Ich hab mich heuer für die traditionelle Salbenherstellung entschieden mit Schmalz. Welche Vorzüge Schmalz hat erzähle ich dir in dem Beitrag von der Pechsalbe. Die Salbe zu rühren geht ganz einfach:

Vogelmieren Salbe Rezept
Du brauchst:
- 100g Schweineschmalz
- 1 Handvoll frische Vogelmiere
- Optional: 12 Tropfen Ätherisches Lavendelöl
Erhitze das Schmalz in einem kleinen Topf bis es heiß ist und nimm es von der Herdplatte. Gib die frische, zerkleinerte Vogelmiere hinein. Das zischt durch die Feuchtigkeit. Schwenke die Pflanzen im Fett und lass den Topf zugedeckt über Nacht stehen.
Am nächsten erwärme das Schmalz mit der Vogelmiere erneut, filtere es durch ein Baumwolltuch und fülle es in saubere Döschen ab. Wenn du möchtest, kannst du vor dem Abfüllen noch ätherisches Lavendelöl dazu geben.
Verschließe die Salbe erst nach dem Abkühlen und bewahre sie kühl und dunkel auf. (Kühlschrank)
Die Salbe kann dich unterstützen bei: Trockener Haut, Ekzemen, Hautirritationen, Sonnenbrand. kleinen oberflächlichen Wunden, Entzündungen und überall wo Linderung und Kühlung gewünscht ist.
Haltbarkeit: mindestens 6 Monate kühl gelagert



Viel Freude beim Ausprobieren ♥
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