Limonade aus Klettenlabkraut – „Unkraut“ Deluxe

Das Klettenlabkraut wuchert nur so 🙂

Das Klettenlabkraut ist ein (zumindest bei uns in Tirol) sehr häufig vorkommendes Wildkraut. Es überwuchert viele Stellen regelrecht und ist eher unbeliebt. Nervig, wie es an der Kleidung hängen bleibt, unangenehm das Gefühl beim Berühren.

Doch in meinen Augen, gehört es zu den Pflanzen die sehr „laut“ mit uns Menschen kommunizieren. Andere Pflanzen wären zum Beispiel die Brennnessel durch ihre Brennhaare, der Holunder durch seinen Geruch, der Wacholder durch seine schmerzhaften Nadeln…

Und diese Pflanzen machen das ja nicht umsonst: sie tun uns Menschen einfach gut! Was bei den drei oben genannten weitaus bekannt ist, bleibt vielen jedoch beim Klettenlabkraut verborgen. Schade, lass uns das ändern 🙂

Wenn uns eine Pflanze so reichlich mit ihrer Präsenz beschenkt und auch noch so sehr an uns hängen bleibt, lohnt es sich einen näheren Blick auf sie zu werfen:

Das Klettenlabkraut / Galium aparine, ist ein Rötegewächs wie das Echte Labkraut, das Wiesenlabkraut und der Waldmeister auch. Es hat genauso heilende Eigenschaften wie seine drei bekannten Brüder und Schwestern: Aufgrund der Cumarine wirkt es blutverdünnend, antidepressiv, schlaffördernd, blutreinigend, harntreibend und sogar leicht krebshemmend. Wow! Und das in dieser Fülle 🙂

Klettenlabkraut für eine Limonade

Und was noch ganz toll ist: Es schmeckt supergut in einer Limonade! Den Geschmack würde ich als leicht fruchtig, frisch, durstlöschend, und cumarinartig beschreiben. Bitte achte darauf nicht Unmengen davon zu trinken, denn zuviel Cumarine können Kopfschmerzen verursachen. Wenn du eine OP anstehen hast, verzichte besser auf blutverdünnende Kräuter.

Für ca. 2l Limonade brauchst du:

  • Zwei gute Handvoll Klettenlabkraut (siehe Bild)
  • Eine unbehandelte Zitrone
  • Wasser
  • Brauner Zucker je nach Geschmack

Schüttel das Klettenlabkraut gut aus und gib es in einen großen Topf. Schneide die Zitrone in Scheiben und leg sie dazu. Gieße mit Wasser auf und bring das Kraut zugedeckt! zum Kochen.

Wenn es kocht, nimm es von der Herdplatte und lasse es zugedeckt noch ca. 10 Minuten durchziehen.

Seihe die Limonade durch ein Sieb in einen zweiten Topf und gib nun soviel braunen Zucker dazu wie du möchtest. Verühre den Zucker solange, bis er sich aufgelöst hat.

Nun lannst du die fertige Limo in saubere Flaschen füllen. Im Kühlschrank oder kühl und dunkel lagern.

Haltbarkeit variiert je nach Zuckermenge.

Mit Eis und einer Zitronenscheibe am Glas servieren <3



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… denn die Gesundheit ist ein zartes Pflänzchen, das viel Liebe braucht

Der feenhafte Sauerklee <3

Lange hab ich überlegt und bin jetzt zu dem Schluss gekommen, dass ich vorerst keine Vor Ort Termine anbieten werde. Im Mai kommen ja sicher Lockerungen, von daher ginge das ja wieder.

Doch meine Gesundheit macht momentan leider nicht mit. Ich bin seit längerer Zeit in einer Phase der Migräne, wo ich unzählige Tage im Monat ausfalle – nämlich komplett. Das heißt, ich kann keine Termine vereinbaren, da ich absolut nicht garantieren kann, dass ich diese auch wahrnehmen könnte.

An den besseren Tagen der Migräne bin ich komplett erschöpft und der Blutzucker lässt zu wünschen übrig.

Veränderung steht an.

Ich muss sehen, wohin die Reise geht. Ich weiß momentan nur, dass ich so nicht weitermachen kann.

Doch ich bin bereit – wohin auch immer es geht – ich bin bereit.

Sobald ich wieder in der Lage bin Termine zu vereinbaren, wirst du es hier auf meinem Blog erfahren. Wer weiß, was alles entsteht ?!

Einstweilen kann ich dir die beiden Online Kurse anbieten und ich lass dir die zauberhafte Energie des Sauerklees da <3

Deine Nadine

die Kräuterkunde und (unheilbare) chronische Erkrankungen Teil 1: Diabetes Mellitus Typ 1

Es kitzelt mich schon länger in den Fingern, zu diesem Thema etwas zu schreiben. Es ist vielschichtig, aus meiner Sicht auch oft sehr emotional belegt. Es herrschen Irrglaube, Unverständnis, falsche Annahmen und Hoffnungen.

Es ist für manche eine Schwarz-Weiß Malerei: Entweder du glaubst an die Schulmedizin, die Wissenschaft und nimmst Medikamente, oder du liest Bücher von Christian Rätsch und Wolf Dieter Storl, beschäftigst dich mit Kräuterkunde, Schamanentum, Elementarwesen und glaubst an Pflanzenseelen und Hildegards Grünkraft.

So: here I am! Ich glaube an beides, schaffe es immer wieder trotz aller Schwierigkeiten diese Welten in mir zu vereinen und lebe sehr gut damit.

Ganz stolz und glücklich über meinen ersten Glucosesensor nach 18 Jahren Diabetes 🙂

Ich werde oft gefragt, ob es denn kein Kraut gegen den Diabetes gibt. Da liest man ja so viel: Zimt soll ja der Hit sein zum Beispiel! Da braucht man ja fast kein Insulin mehr! Das ist Blödsinn, Diabetes Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die insulinproduzierenden Zellen (Betazellen) in der Bauchspeicheldrüse zu nahezu 100% zerstört sind, die interessiert sich recht wenig für Zimt.

Trotzdem, hab ich über die vielen Jahre die Erfahrung gemacht, dass für mich (!) einige Pflanzen zeitweise eine kleine Erleichertung im Blutzuckermanagment und der Anpassung der Insulinbedarfsmenge darstellen können.

Das hat unterschiedliche Gründe: Zum einen sind schwankende Blutzuckerwerte und Insulinbedarfsmengen sehr stark mit der psychischen Verfassung verbunden. Zum anderen, erleichtern leberwirksame Pflanzen, zeitweilig die Mengenanpassung für Insulin. Auch mit Gerbstoffen kann ich immer wieder ganz gute Erfahrungen machen. Es handelt sich dabei immer um kurze Stupser, um den Haushalt wieder ein wenig besser in den Griff zu bekommen. Dauerwirkung stellt sich dadurch keine ein. Aber auch schon kurze Phasen der leichteren Insulinbedarfsanpassung, fühlen sich wie ein kleiner Urlaub an 🙂 (Das betrifft alles mich – das heißt bei dir, oder dem Diabetiker, den du kennst, kann das ganz anders sein. Jeder chronisch Kranke ist anders, jeder Körper reagiert anders!)

Glücklich in der Wiese, bei der Kontaktaufnahme mit dem Löwenzahn <3

Im folgenden stell ich dir ein paar Pflanzen vor, die mein System immer wieder ein wenig anstupsen.

Die jungen Blätter der Eberesche

Junge Ebereschenblätter sind flauschig und zart.

Die Eberesche ist ein Rosengewächs. Wie alle Rosengewächse, verfügt sie über reichlich Gerbstoffe, die in den jungen Blättern noch etwas milder sind. Ganz intuitiv zieht es mich zu dieser Pflanze und ich genieße die jungen Blätter einmal im Jahr sehr, in einer Teemischung. In dieser Teemischung landet noch Löwenzahn (Bitterstoffe) und andere Gerbstoffhaltige Pflanzen, wie zum Beispiel Nelkenwurz oder Brombeerblätter. Auch die jungen Heidelbeerblätter können gesammelt werden und in die Mischung beigefügt werden. Wenn du einen empfindlichen Magen hast, sei mit Gerbstoffen eher sparsam.

Der Löwenzahn

Der Löwenzahn

Eine so tolle, kraftvolle Pflanze! Mit seinen Bitterstoffen regt er den gesamten Verdauungstrakt an und ist leberwirksam. Besonders die Stängel sind voller Kraft für den Stoffwechsel. Auch hier gilt: Sparsam anwenden, wenn du empfindlich bist. Ich gebe die Blüten gern mitsamt den Kelchen in bittere Teemischungen und nasche die Stängel mitsamt Blüten ab und zu von der Wiese. Im Herbst und im Vorfrühling, esse ich sehr gerne die Wurzel – am liebsten roh im Salat.

Die Mariendistel

Die wunderschöne Blattrosette der Mariendistel

Was für eine zauberhafte Pflanze! Ich liebe Disteln – ich liebe sie alle. Bei der Mariendistel werden die leberwirksamen Samen verwendet. Bei uns in Tirol, treffe ich sie sehr, sehr selten an, daher besorge ich mir so alle 2 Jahre die Samen in der Apotheke und mache eine kleine Kur mit ihnen. Das tut rundum sehr gut und balanciert meine Werte ein wenig aus. Disteln sind stark mit dem Thema Wut verbunden – mehr dazu hier.

Das Johanniskraut

Das Johanniskraut in voller Blüte

So eine wunderbare Seelenpflanze! Das Johanniskraut bringt Licht in die dunkelsten Winkel und ist ein (auch wissenschaftlich anerkanntes) Antidepressivum. Ich mag den herb schmeckenden Tee so gerne. Es gibt allerdings auch Kontraindikationen: Schwangerschaft, Medikamenteneinnahme (nicht alle, aber einige) und stark lichtempfindliche Haut. Wenn es meiner Psyche besser geht, sind auch meine Werte stabiler.

Das Echte Labkraut

Das Echte Labkraut im Juli, in voller Blüte

Der Duft des echten Labkrauts ist betörend: Die enthaltenen Cumarine geben ihm den unwiderstehlichen Duft. Auch der Waldmeister, der Steinklee und das Wiesenlabkraut sind voller Cumarine. Sie wirken leicht blutverdünnend und stimmungsaufhellend. Da freut sich das Gemüt und der Körper drüber! Dosiere sparsam, denn zuviel an Cumarinen macht böse Kopfschmerzen. (Jedem Rauschmittel sein Kater 😀 )

Schwarzkümmelöl

Schwarzkümmelsamen

Mit Schwarzkümmelöl mache ich immer wieder kurze Zeit die Erfahrung, dass mein Insulinbedarf ein wenig sinkt und sich daher sehr kohlenhydratreiche Mahlzeiten besser berechnen lassen. Der ägyptische Schwarzkümmel ist mit unserer Jungfer im Grünen verwandt. Die Samen unserer Pflanze sind allerdings um ein Alkaloid reicher und sollten daher nicht in den Mengen des Schwarzkümmels konsumiert werden. Mit den Samen der Jungfer im Grünen hab ich bisher keine Erfahrung. Schwarzkümmelöl bekommt man im Bio Laden – ein Teelöffel vor den Mahlzeiten tut für kurze Zeit gut.

Es gibt noch zahlreiche Pflanzen, die mir immer wieder guttun, nur mir fallen sie gerade nicht ein. Doch eines haben sie alle gemeinsam: sie verzaubern mich und bringen mich in eine andere Schwingung. Davon profitiert der Körper immer! Ganz egal wie unheilbar die Erkrankung ist, es gibt immer ein besser oder schlechter. Der Kontakt mit der Pflanzenwelt ist einfach wundervoll <3

Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag. Hast du auch Erfahrungen, bei chronischen Erkrankungen mit diversen Pflanzen, die sich nicht unbedingt immer nachvollziehen lassen? Lass es mich gerne wissen 🙂



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wer bin ich?

Manchmal bin ich voller Hoffnung. Ich bin eine Kämpferin.

Ich bin zu den Kräutern gekommen, weil ich den unerschütterlichen Glauben an Heilung in mir trage. Ich wollte immer diejenige sein, die sich irgendwann hinstellt und sagt: Schauts her! Ich hab mich so, oder so, oder so geheilt! Ihr könnt das auch! Glaubt daran. Fangt an zu suchen, in euch zu gehen und zu lauschen.

Was passierte über die Jahre? Was meine beiden schlimmsten Krankheiten angeht: Nichts.

Der Diabetes Typ1 ist sichtlich unbeeindruckt von meinen Experimenten. Und die Migräne? Die dachte sich: Hey, wenn du mich noch länger ärgerst, änder ich meinen Namen von Episodisch in Chronisch um. Basta. Du kannst mich mal mit deinen Kräutern!

So schauts aus. Und da ist dann noch der liebe Gott, dem ich oft schon schwere Vorwürfe machte, um ihn dann doch wieder reumütig anzuflehen. Keine Ahnung, was sein Plan ist.

Was will ich mir und dir jetzt erzählen? Ich weiß es nicht. Ich hab einfach das Bedürfniss zu Schreiben. Das tut meiner Seele gut.

Doch halt! Mir fällt grad ein, ich will dir mit der Geschichte doch was erzählen: Gib nicht auf! Damit meine ich nicht nur dich selbst, sondern auch deinen Glauben und deine Träume. Ich bin tief berührt von der Pflanzenwelt, und dem, was sie in uns Menschen verändern kann. Ich bin ihr nicht böse, dass sie diese beiden belastenden Krankheiten nicht wegzaubern kann. Ich glaube trotzdem an sie. Unerschütterlich.

Deshalb mach ich weiter. Deshalb gebe ich Kurse.

Vielleicht bist auch du deshalb hier gelandet und liest gerade diese Zeilen <3

Herpes- und Warzen-Salbe ~ antivirale Creme selbermachen

Die Raue Gänsedistel / Sonchus asper – eingesetzt als Gänsedistelöl Kaltauszug
Das Schöllkraut / Chelidonium majus – eingesetzt als Tinktur
Die Knotige Braunwurz / Scrophularia nodosa – eingesetzt als Tinktur der Wurzel und Blätter

Heute nimm ich dich mit beim Salbenrühren. Ich hab eine antivirale Creme gerührt, die bei viralen Warzen und Herpes Bläschen unterstützen und Linderung verschaffen kann.

Die drei oben abgebildeten Schönheiten, liefern uns ihre Kräfte dafür.

Die Salbenherstellung hab ich als Bildergalerie für dich festgehalten – die Arbeitsschritte findest du im Bild als Beschreibung.

Die verwendeten Tinkturen und der Ölauszug der Gänsedistel sind vom letzten bzw. vorletztem Jahr. Der Ölauszug der Gänsedistel ist aus dem ganzem oberirdischem Kraut, die Tinktur des Schöllkrauts ist aus der ganzen oberirdischen, blühenden Pflanze und die Tinktur der Braunwurz ist aus der ganzen Pflanze (mit Wurzel!) hergestellt.

Viel Spaß beim Herstellen 🙂



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Der neue Online Kurs „Frühblüher und Frühlingskräuter“ ist da!

Juhuuu!! Endlich ist es soweit – mein zweiter Online Kurs ist da <3

Im neuen Kurs dreht sich alles um Frühlingskräuter, wie du sie sicher bestimmen und was du alles aus ihnen zaubern kannst.

Lang hat’s gedauert, meine Gesundheit lehrt mich Geduld 😉 Drum gibt es jetzt bis einschließlich Sonntag, den 18. April einen Rabatt von € 6.- für dich.

Alle Infos zum Kurs und wie du ihn ganz einfach buchen kannst findest du hier.

Ich freu mich über Feedback und ich wünsch dir eine wunderbare Zeit im frischen, bezaubernden Grün <3

Deine Nadine

Aromatische Waldspaghetti

Aus Wildkräutern kochen, wie wunderbar das ist. Ein spannende Reise der Geschmäcker beginnt.

Es braucht ein wenig Zeit zu erschmecken, was zusammenpasst und was nicht. Heute haben wir einen Volltreffer gelandet ❤

Drei Wildkräuter sind in der Soße gelandet:

Wilder Schnittlauch (gekielter Lauch), Goldnessel und Knoblauchsrauke.

Statt der Goldnessel kannst du auch andere Taubnesseln verwenden, denn sie schmecken alle nach Pilzen 🍄.

Für 4 Personen brauchst du:

  • 500g Spaghetti
  • Eine Handvoll Wildkräuter: Goldnessel, Knoblauchsrauke und wilder Lauch
  • Eine halbe, kleine Zwiebel
  • Sahne
  • Butter
  • Etwas Parmesan
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Die Spaghetti in einem großen Topf Salzwasser kochen.

Die Zwiebel und alle Wildkräuter klein aufschneiden.

In einem Topf etwas Butter zergehen lassen und die Zwiebel goldgelb dünsten. Die Wildkräuter dazugeben und eine Zeit lang auf mittlerer Stufe dünsten. Vom Spaghetti Kochwasser ein paar Löffel zu den Kräutern geben, mit Pfeffer und Muskatnuss abschmecken und auf kleiner Flamme zugedeckt köcheln lassen.

Kurz vor Ende der Spaghetti-Kochzeit die Kräutersoße mit Sahne aufgießen, etwas geriebenen Parmesan dazu geben und umrühren. Die Soße mit dem Pürierstab pürieren und anschließend mit einem kleinen Stück Butter verfeinern.

Die Spaghetti abseihen, zurück in den Topf geben und mit der Soße vermischen. Gut durchziehen lassen und mit ein wenig Pfeffer bestreut servieren.

🌱Mahlzeit🌱



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ein Hefezopf und ganz viel Grün – OSTERN 2021

Die Tulpen gehören für mich einfach in diese Zeit

Auf Ostern freu ich mich jedes Jahr. Ein so wunderbares, buntes Fest. Es ist ein Neubeginn und ladet dazu ein, sich selber neu zu denken.

Was will in dir Neues entstehen?

Was ist neu geboren?

Was ist gestorben?

Was willst du bunt und laut in deine Welt hinaustragen?

Ein Vogelmieren-Teppich 🙂
Ein wunderbares Bärlauch-Plätzchen

Wir waren gestern Kräuter sammeln für eine Grüne Suppe. Bei uns sind 11 Kräuter in der Suppe gelandet (ich nimm das nicht so genau mit den 9 Kräutern – der Gedanke zählt.)

Von Links nach Rechts: Brennnessel, wilder Schnittlauch, Bärlauch, Ehrenpreis, purpurrote Taubnessel, Labkraut, Löwenzahn, Giersch, Möhrenblätter, Vogelmiere und Hirtentäschel

Und ich hab einen Hefezopf gebacken. Das mach ich jedes Jahr zu Ostern – ich lieb’s 🙂

Für den Hefezopf brauchst du:

  • 450g Mehl
  • 1 Pkg Trockenhefe
  • 45g Zucker
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 220ml Milch
  • 70g Butter

Mehl, Zucker, Vanillezucker, Hefe, Milch, Ei und Butter zu einem Teig verkneten. Der teig soll geschmeidig sein und nicht an den Fingern kleben bleiben.

Dann gibst du die Teigkugel in eine Schüssel und lässt den Teig gut eine Stunde mit einem Tuch abgedeckt rasten.

Nach Ablauf der Stunde knetest du ihn nochmal durch und teilst ihn in 4 gleichgroße Stücke. Daraus rollst du lange Schnüre. Lege sie auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech nebeneinander und füge sie am oberen Ende zusammen. Jetzt beginnst du den Zopf zu flechten aus den 4 Schnüren. Am Ende fügst du sie wieder zusammen.

Lass deinen Zopf nochmals eine Stunde mit einem Tuch bedeckt rasten.

Heize den Ofen auf 180°C vor. Zerlasse ein kleines Stück Butter, bestreiche den Zopf (wenn du magst kannst du noch Hagelzucker drauf geben) und backe ihn ca. 20-25 Minuten goldgelb.

Fertig ist dein Hefezopf. Wir essen ihn am liebsten zum Frühstück mit Butter, Honig oder Marmelade 🙂

Gutes Gelingen und ein schönes Osterfest wünsch ich dir <3




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Wie ich mich mit Pflanzen verbinde ~ Das zauberhafte Buschwindröschen

Ein kleiner Elfenplatz

Die Buschwindröschen sind so magische Wesen. Sie verzaubern mich mit ihrem Anblick und nehmen mich mit in die Welt der Feen und Waldwesen.

Das Buschwindröschen ist giftig – eine Annäherung über das Kosten fällt hier aus. Doch es geht auch anders. Wenn mich Pflanzen verzaubern, dann nähere ich mich ihnen oft über das Fotografieren.

Je näher ich komme und je mehr Zeit ich mit der Pflanze verbringe, desto mehr offenbart sie von ihrer Schönheit.

Es ist, als würde man Portraits eines Menschen machen. Je länger man fotografiert, desto „echter“ werden die Bilder. Und wenn man Glück hat und das Herz weit genug öffnet, dann kann man für einen kurzen Augenblick die Seele dahinter erkennen <3




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Cbd Tinktur selbermachen

Wichtig: In Österreich ist Cbd erst ab 18 Jahren freigegeben! Bitte informiere dich darüber, wie es in deinem Land ist!

Cbd ist die Abkürzung für Cannabidiol. Neben dem berauschenden Thc, ist das Cbd ein Stoff der Hanfpflanze, der medizinisch gesehen sehr interessant ist. Cbd ist nicht psychoaktiv wirksam – das heißt es beeinträchtigt dich in deinem Alltag nicht. In Österreich ist seit gut 3 Jahren Cbd erlaubt, die verwendeten Pflanzen dürfen einen Thc Gehalt von 0,3% nicht überschreiten. Die Pflanzen, die als Cbd verkauft werden, sind so gezüchtet, dass das Cannabidiol möglichst hoch und das Thc unter 0,3% ist.

Ich habe damals gleich zu Beginn über Monate Cbd Öl genommen um zu sehen, ob es einen Effekt auf den Diabetes oder die Migräne hat. Ich hab hunderte von Euro ausgegeben in der Zeit, da ich so große Hoffnungen hatte. Der Erfolg war mäßig, den Blutzucker beeinflusst es kaum, in den schlimmen Migräneattacken kann es kein Triptan ersetzen.

Mittlerweile sehe ich es ein wenig realistischer, als in der anfänglichen Euphorie über das Cbd. Ich hatte dann aufgehört es zu kaufen, da mir die Preise auf Dauer einfach zu hoch waren. (Ich hab teilweise €200.- im Monat für Cbd ausgegeben.)

Was das Cbd bei mir kann:

  • Beruhigen: Es entspannt mich und wirkt angstlösend auf mich.
  • Zu besserem Schlaf verhelfen: Der Schlaf wird tiefer, jedoch keineswegs traumlos und dumpf. Am nächsten Morgen ist man gut ausgeschlafen.
  • Leichte Schmerzen erträglicher machen: Das ist ein Riesenpunkt! An den Tagen wo die Migräne so dahindämmert, hilft es zu entspannen und sich zu regenerieren.

In letzter Zeit plagt mich die Migräne mehrere Tage in der Woche und so muss einfach eine Alternative her, um in der 10/20 Regel bleiben zu können. (Die 10/20 Regel besagt, dass nur an 10 Tagen im Monat ein Schmerzmittel genommen werden darf. Das ist wichtig für uns Migräniker, da es sonst zu einem medikamenteninduzierten Dauerkopfschmerz kommen kann.)

Also hab ich mir gedacht: Probiere doch mal, aus dem Cbd eine Tinktur herzustellen! Gesagt getan!

Mein erster Versuch vor einigen Monaten, war die klassische Herangehensweise: Das Kraut zerkleinern, mit Weinbrand (ich weiß nicht wieso, der muss für mich hier einfach sein – sonst verwende ich immer Korn…) ansetzen, 4 Wochen stehen lassen und jeden Tag schütteln. Das Ergebnis war ok, doch auch nicht wirklich mehr.

Ich hab ein wenig recherchiert und eine für mich ganz brauchbare Anleitung gefunden, um so eine Tinktur selber herzustellen. (Quelle: https://firstclass-cbd.ch/eigene-cannabis-tinktur-herstellen/)

Ich hab sie heute abgefüllt und gleich getestet, da heute der perfekte Tag dafür ist. Ich habe seit gestern eine Migräneattacke, die ich mit einem Triptan behandelt habe. Der starke Schmerz ist weg, doch all die anderen Faktoren sind da: Schwindel, dumpfer Schmerz, Orientierungslosigkeit, depressive Stimmung etc. was halt so da ist, bei Migräne außer den heftigen Schmerzen. Und siehe da: Der Kopf fühlt sich besser an, ich bin gelassener und freue mich, dass ich endlich eine preiswertere Alternative zum Öl gefunden habe 🙂

Das Cbd wird fein zerkleinert und auf das Backblech gegeben. Bei 115°C kommt es für 30 Minuten in den Ofen.
Dann wird es mit Weinbrand gemischt und in die Gefriertruhe gestellt.
In den Tagen wird es immer wieder rausgenommen zum Schütteln. Der Alkohol gefriert nicht.
Nach 5 Tagen wird die Tinktur gefiltert. Die Reste drücke ich noch aus.
Fertig ist deine Cbd Tinktur 🙂

Zur Herstellung:

Ich hab aus etwa 2 Gramm Cbd Blüten 200ml Tinktur gemacht und diese hat (zumindest bei mir, empfangendes und feinfühliges Wesen 😀 ) Wirkung! Das oben verlinke Rezept würde für diese Menge etwa 12 Gramm beinhalten. Die 2 Gramm Cbd kosten €20.- . Das ist wirklich super und ich freu mich gerade riesig darüber 🙂

Für 200ml Tinktur brauchst du:

  • 2g Cbd Blüten
  • 200ml Weinbrand
  • 1 Schraubglas
  • Braun- oder Blauglasfläschchen mit Tropfverschluss
  • Einen kleinen Trichter
  • Ein feines Sieb oder einen Kaffeefilter
  • Ein Backrohr

Damit sich das Cannabidiol richtig aus der Pflanze lösen kann, braucht es Hitze. Das war auch damals der Punkt, warum ich von meiner ersten Tinktur nicht so sonderlich begeistert war.

Stelle dein Backrohr auf Ober- Unterhitze 115°C ein. Zerkleinere die Cbd Blüten sehr fein. Gib sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schieb sie in den Ofen für eine halbe Stunde bei 115°C.

Danach kannst du das Kraut in dein Schraubglas geben, mit dem Weinbrand befüllen und fest durchschütteln. Stelle das Schraubglas danach für 5 Tage in den Gefrierschrank und schüttle es 2x am Tag gut durch. Keine Sorge, der Weinbrand gefriert nicht, dafür ist der Alkoholgehalt zu hoch. Nach den fünf Tagen, ist deine Tinktur fertig, du kannst sie filtern, die Reste ausdrücken und in die Fläschchen füllen.

(Anmerkung: In den Kommentaren des Beitrags, der verlinkten Quelle heißt es, dass der Gefrierschrank nicht nötig ist. Ich kann nur sagen, dass diese Methode sehr gut funktioniert hat und ich daher keinen Vergleich anstellen kann, ob die Tinktur genauso kräftig wird, wenn man sie bei Zimmertemperatur stehen lässt.)

Ich wünsch dir ganz viel Freude beim Experimentieren und mit deinem Endprodukt. Ganz egal, ob du es zum Entspannen, gegen leichte Schmerzen, für besseren Schlaf oder gegen Unruhe verwendest. Ich nehme nur wenige Tropfen direkt unter die Zunge ein. Finde für dich heraus, welche Dosierung die deine ist <3




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